BOJ: Akkommodierung reduzieren, Zinsen rauf
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BOJ: Akkommodierung reduzieren, Zinsen rauf

Die Bank of Japan signalisiert eine deutliche Straffung ihrer Geldpolitik: Eine Erhöhung des Leitzinses um 25 Basispunkte wird von den Notenbankern als notwendig erachtet, um die übermässig akkommodativen Finanzbedingungen anzupassen. Die Argumente reichen von einer sich verfestigenden Inflation und robusten Lohnzuwächsen bis hin zu soliden Unternehmensgewinnen.

Globale Zinswende erreicht Japan

Seit Jahren stemmt sich die Bank of Japan gegen Deflation und hält an einer extrem lockeren Geldpolitik fest.

Während andere Zentralbanken weltweit die Zinsen längst angehoben haben, um die Inflation zu bekämpfen, blieb die BOJ eine Ausnahme.

Die nun artikulierte Dringlichkeit, die Zinsen anzuheben und die akkommodativen Bedingungen zu reduzieren, markiert einen Wendepunkt.

Sie spiegelt die Erkenntnis wider, dass sich die Inflation in Japan verfestigt und die Lohn-Preis-Spirale an Fahrt gewinnt, was die BOJ zum Handeln zwingt, um nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Klarer Kurswechsel, überfällig

Die BOJ-Notenbanker sprechen sich mit ungewohnter Deutlichkeit für eine Zinserhöhung aus.

Die Argumente sind kohärent und die Dringlichkeit, die übermässige Akkommodierung zu beenden, ist unübersehbar.

Dies ist ein klares Signal für den Markt, dass die Ära der Negativzinsen in Japan bald enden wird und weitere Schritte folgen könnten.