Zentralbank ändert Ranking-Methode für Kreditbeschwerden
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Zentralbank ändert Ranking-Methode für Kreditbeschwerden

Die Bank von Russland hat ihre Methode zur Rangliste von Kreditinstituten nach Beschwerden über Kreditvergabe aktualisiert. Der neue Ansatz berücksichtigt nun auch Beschwerden beim Finanzombudsmann und teilt Banken in zwei Gruppen für einen faireren Vergleich ein.

Neuer Blick auf Beschwerden

Die Bank von Russland hat ihre Methode zur Erstellung der Rangliste von Kreditinstituten für 2025 angepasst.

Künftig fließen begründete Beschwerden über Kreditvergaben ein, die nicht nur bei der Zentralbank selbst, sondern auch beim Finanzombudsmann eingereicht wurden.

Ausgenommen sind dabei Beschwerden, die gerichtlich angefochten werden.

Die Zentralbank prüft Verstöße gegen Bundesgesetze, während der Finanzombudsmann Haushaltsbeschwerden gegen Kreditinstitute bearbeitet.

Eine Beschwerde gilt als begründet, wenn bei der Prüfung ein Verstoß gegen Verbraucherrechte festgestellt wird.

Die Platzierung eines Kreditinstituts in der Rangliste hängt von der Anzahl der Beschwerden pro 100.000 Kreditverträge ab.

Dies soll Verbrauchern ein klareres Bild der Bankaktivitäten vermitteln.

Fairere Vergleichbarkeit durch Gruppierung

Zusätzlich werden alle Teilnehmer der Rangliste nun in zwei Gruppen unterteilt: große Kreditgeber mit über drei Millionen Kreditverträgen und alle übrigen Institute mit weniger als drei Millionen Verträgen.

Diese Segmentierung ermöglicht einen direkteren Vergleich von Banken mit ähnlich großen Kundenstämmen.

Der gleiche Ansatz wird zukünftig auch auf Mikrofinanzorganisationen und Versicherer angewendet.

Öffentliche Ranglisten dienen als Instrument, um die Kundenorientierung bei Finanzinstituten zu fördern.

Die Regulierungsbehörde bewertet die Bemühungen der Banken, ihre Kundenpolitik anzupassen, positiv und sieht darin einen wichtigen Schritt zur Stärkung des Verbraucherschutzes.

Mehr Transparenz, fairer Vergleich

Die Anpassung der Ranking-Methode ist ein konsequenter Schritt zur Stärkung des Verbraucherschutzes und der Markttransparenz.

Durch die Einbeziehung des Finanzombudsmanns und die differenzierte Gruppierung der Institute wird eine präzisere und fairere Bewertung ermöglicht.

Dies fördert die Kundenorientierung der Banken und bietet Verbrauchern eine verbesserte Entscheidungsgrundlage.