Russische Zentralbank verlängert Überweisungs-Restriktionen
Die russische Zentralbank (CBR) verlängert die Beschränkungen für grenzüberschreitende Geldtransfers von Privatpersonen und Unternehmen aus „unfreundlichen“ Staaten. Die bestehenden Maßnahmen bleiben vom 8. Juni bis 7. Dezember 2026 in Kraft.
Individuelle Ausnahmen und Verbote
Die russische Zentralbank (CBR) hat die Fortsetzung bestehender Beschränkungen für grenzüberschreitende Geldtransfers bekannt gegeben.
Diese Maßnahmen betreffen Privatpersonen und juristische Personen aus sogenannten „unfreundlichen“ Ländern und bleiben vom 8. Juni 2026 bis zum 7. Dezember 2026 in Kraft.
Eine zentrale Regelung betrifft nicht-ansässige Privatpersonen aus diesen Staaten, die in Russland arbeiten.
Ihnen ist es gestattet, grenzüberschreitende Überweisungen in Höhe ihrer Löhne und Gehälter vorzunehmen.
Diese spezifische Ausnahme ermöglicht es, dass die Einkommen, die in Russland erzielt werden, an Empfänger im Ausland transferiert werden können, was eine gezielte Lockerung innerhalb des restriktiven Rahmens darstellt.
Im Gegensatz dazu bleibt das Verbot für nicht-ansässige Privatpersonen aus „unfreundlichen“ Staaten, die keiner Beschäftigung in Russland nachgehen, vollständig bestehen.
Diese Unterscheidung betont die Absicht der Zentralbank, den Kapitalabfluss zu steuern, während gleichzeitig die wirtschaftliche Aktivität von Arbeitskräften in Russland berücksichtigt wird.
Regelungen für Unternehmen und Investoren
Das Verbot grenzüberschreitender Geldtransfers gilt auch für juristische Personen aus „unfreundlichen“ Ländern.
Eine Ausnahme besteht für ausländische Unternehmen, die von russischen juristischen oder natürlichen Personen kontrolliert werden.
Diese sind von der Beschränkung ausgenommen.
Zudem sind Transfers von In-Konten ins Ausland, die von ausländischen Investoren am russischen Finanzmarkt vorgenommen werden, nicht betroffen.
Diese Regelung sichert die Liquidität und Handlungsfähigkeit für bestimmte Investorengruppen.
Banken aus „unfreundlichen“ Ländern dürfen Rubel über Korrespondenzkonten bei russischen Kreditinstituten transferieren, wenn sowohl Zahler als auch Empfänger Konten bei ausländischen Banken haben.
Diese Maßnahmen zeigen die differenzierte Steuerung internationaler Finanzströme durch die CBR.