Qualifizierter Anlegerstatus vereinfacht für Fondskunden
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Qualifizierter Anlegerstatus vereinfacht für Fondskunden

Die Bank of Russia (CBR) hat eine vereinfachte Prozedur für den Erwerb des Status als qualifizierter Anleger genehmigt. Kunden von Verwaltungsgesellschaften können diesen nun durch einen Wissenstest und reduzierte Vermögensanforderungen erhalten.

Wissenstest statt hoher Vermögensschwelle

Die Bank of Russia (CBR) hat Änderungen am Basisstandard zum Schutz der Rechte von Kunden von Verwaltungsgesellschaften genehmigt.

Die neue Version etabliert ein Verfahren, um das Wissen von Privatkunden über spezifische Finanzinstrumente zu testen, die für qualifizierte Anleger konzipiert sind.

Dazu gehören Anteile an Intervall- und geschlossenen Investmentfonds sowie strukturierte und ewige Anleihen.

Bei erfolgreichem Bestehen des Tests sinken die Anforderungen an Vermögen oder Einkommen für den qualifizierten Anlegerstatus erheblich.

So sind nun Vermögenswerte von 12 Millionen Rubel (statt 24 Millionen) oder ein jährliches Einkommen von mindestens 6 Millionen Rubel über zwei Jahre (statt 12 Millionen) ausreichend.

Der Status ist jedoch begrenzt: Er berechtigt nur zum Kauf jener Instrumente, für die der Anleger sein Wissen nachgewiesen hat.

Mehr Transparenz, klare Fristen

Der Standard verpflichtet Verwaltungsgesellschaften zudem, Personen vor Vertragsabschluss alle notwendigen Informationen zu den Kernbestimmungen des Standards und möglichen Anlagerisiken zur Verfügung zu stellen.

Dies soll eine fundierte Entscheidungsfindung der Kunden gewährleisten und die Transparenz erhöhen.

Die neuen Regelungen treten am 3. Dezember 2026 in Kraft und sollen den Anlegerschutz bei komplexen Finanzprodukten verbessern, indem sie einen ausgewogenen Zugang ermöglichen.