Russische Währungsreserven sinken im Februar auf 809,3 Mrd. Dollar
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Russische Währungsreserven sinken im Februar auf 809,3 Mrd. Dollar

Die internationalen Reserven der Russischen Föderation sanken im Februar 2026 auf 809,3 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Rückgang von 24,3 Milliarden US-Dollar gegenüber dem Vormonat.

Rückgang nach Rekordhoch

Die internationalen Reserven der Russischen Föderation verzeichneten im Februar 2026 einen Rückgang auf 809,3 Milliarden US-Dollar.

Dies stellt eine Abnahme von 24,3 Milliarden US-Dollar gegenüber dem Vormonat Januar 2026 dar, als die Reserven noch bei 833,6 Milliarden US-Dollar lagen.

Die Zusammensetzung der Reserven zeigt, dass die Devisenreserven von 430,9 Milliarden US-Dollar auf 425,3 Milliarden US-Dollar sanken.

Innerhalb der Devisenreserven reduzierte sich der Goldbestand von 401,3 Milliarden US-Dollar auf 395,9 Milliarden US-Dollar.

Auch die Sonderziehungsrechte (SZR) gingen leicht von 24,5 Milliarden US-Dollar auf 24,3 Milliarden US-Dollar zurück.

Die Reserveposition im IWF verringerte sich ebenfalls von 5,1 Milliarden US-Dollar auf 5,0 Milliarden US-Dollar.

Die sonstigen ausländischen Vermögenswerte fielen von 402,7 Milliarden US-Dollar auf 384,0 Milliarden US-Dollar.

Der Rückgang betrifft somit alle wesentlichen Komponenten der internationalen Reserven.

Jahresverlauf mit starken Schwankungen

Im Jahresvergleich zeigen die Daten eine deutliche Zunahme der Reserven.

Ende Februar 2025 beliefen sich die internationalen Reserven noch auf 632,4 Milliarden US-Dollar.

Dies bedeutet einen Anstieg von rund 176,9 Milliarden US-Dollar innerhalb von zwölf Monaten.

Der Höchststand im betrachteten Zeitraum wurde im Januar 2026 mit 833,6 Milliarden US-Dollar erreicht.

Seitdem ist ein leichter Abwärtstrend zu beobachten.

Die Entwicklung der Reserven spiegelt die Dynamik der russischen Wirtschaft und die Auswirkungen externer Faktoren wider, darunter Handelsbilanzüberschüsse und Kapitalflüsse.

Die Goldbestände, die einen erheblichen Teil der Reserven ausmachen, haben ebenfalls eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung gezeigt, wenn auch mit monatlichen Schwankungen.

Kurzfristiger Rückgang, langfristiger Trend

Der aktuelle monatliche Rückgang der russischen Reserven ist im Kontext des starken Wachstums des letzten Jahres zu sehen und stellt keine Trendwende dar.

Vielmehr handelt es sich um normale Schwankungen, die durch Währungsumrechnungen und Anpassungen der Vermögenswerte entstehen können.

Die langfristige Stabilität der Reserven bleibt angesichts der geopolitischen Lage und der Sanktionen ein entscheidender Faktor für die russische Wirtschaft.