CBR führt Labels und Ratings für intransparente Wertpapiere ein
Die Zentralbank der Russischen Föderation (CBR) hat eine neue Verordnung erlassen, um die Transparenz von Emittenten zu erhöhen. Börsen müssen Wertpapiere von Unternehmen kennzeichnen, die ihre Offenlegungspflichten einschränken.
Mehr Licht ins Dunkel der Emittenten
Das Justizministerium Russlands hat eine Verordnung der Zentralbank der Russischen Föderation (CBR) registriert, die die Transparenz von Emittenten erhöhen soll.
Börsen werden künftig verpflichtet, Aktien und Anleihen von Unternehmen zu kennzeichnen, die ihre Offenlegungspflichten einschränken.
Diese Labels sollen institutionellen und privaten Anlegern helfen, Unternehmen zu identifizieren, deren Finanzlage aufgrund unzureichender Informationen nicht bewertet werden kann.
Die Kennzeichnung betrifft Wertpapiere von Firmen, die mehr Daten zurückhalten, als in den Regierungsbeschlüssen Nr. 1102 und Nr. 1173 festgelegt.
Ratings als Alternative zur Kennzeichnung
Eine Alternative zu den Labels sind Ratings von mindestens zwei Kreditratingagenturen für den Emittenten oder seine Wertpapiere.
Anleger können ihre Entscheidungen dann auf Basis dieser Agenturdaten treffen, sei es eine symbolische Darstellung, eine kurze Pressemitteilung oder ein detaillierter Analysebericht.
Für Anleihen sind Kreditratings vorgesehen, während Aktien Nicht-Kredit-Aktienratings erhalten.
Diese sollen den Informationsmangel teilweise kompensieren.
Die CBR betont, dass 'die Verfügbarkeit hochwertiger und präziser Informationen entscheidend ist, um das Vertrauen in den Finanzmarkt aufrechtzuerhalten'.