M2X-Wachstum auf 13,1 Prozent gestiegen
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M2X-Wachstum auf 13,1 Prozent gestiegen

Die breite Geldmenge M2X der CBR stieg im Mai um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Das jährliche Wachstum beschleunigte sich auf 13,1 Prozent, getragen von Krediten an die Wirtschaft.

Kredit an Wirtschaft treibt Geldmenge

Die breite Geldmenge M2X der CBR verzeichnete im Mai einen monatlichen Anstieg von 1,2 Prozent.

Das jährliche Wachstum beschleunigte sich auf 13,1 Prozent, gegenüber 12,5 Prozent im April.

Haupttreiber dieses Wachstums war der Kredit an die Wirtschaft, der auch im Mai durch Haushaltsausgaben gestützt wurde.

Insbesondere die Mittel auf Rubelkonten und -einlagen von Unternehmen stiegen im Mai deutlich um 3,7 Prozent, verglichen mit nur 0,4 Prozent im April.

Dieser Anstieg ist maßgeblich auf einen Zuwachs der Mittel auf Girokonten um 5,1 Prozent zurückzuführen, nachdem im April noch ein Rückgang von 0,6 Prozent verzeichnet wurde.

Die Dynamik unterstreicht die anhaltende Rolle des Kreditsektors und der öffentlichen Finanzen bei der Ausweitung der Geldmenge.

Haushalts-Einlagen sinken, Konsumkredite steigen

Die Einlagen der Haushalte bei Banken verringerten sich im Mai, bedingt durch gesunkene Zinssätze und erhöhte Ausgaben für touristische Dienstleistungen.

Der Anteil der Termineinlagen an den Rubel-Einlagen der Haushalte blieb mit 69,0 Prozent stabil.

Das Wachstum des Geldaggregats M0 (Bargeld) verlangsamte sich im Mai auf 2,0 Prozent (April: 3,3 Prozent).

Der Bargeldanteil an M2 blieb mit 14,5 Prozent historisch niedrig.

Das monatliche Wachstum der Kredite an die Wirtschaft verlangsamte sich auf 1,3 Prozent (April: 1,6 Prozent), das jährliche Wachstum stieg jedoch auf 10,0 Prozent.

Die Kreditvergabe an Haushalte beschleunigte sich im Mai auf 0,7 Prozent (April: 0,3 Prozent), mit einem jährlichen Wachstum von 4,8 Prozent, primär getragen von Konsum- und Hypothekarkrediten.

Gemischte Signale für die Geldpolitik

Die aktuellen Daten zeigen ein differenziertes Bild der Liquiditätsentwicklung.

Während die breite Geldmenge M2X und die Kredite an die Wirtschaft robust wachsen, deuten der Rückgang der Haushaltseinlagen und die Verlangsamung des Bargeldwachstums auf eine Umverteilung der Liquidität hin.

Diese gemischten Signale könnten die geldpolitische Steuerung erschweren und erfordern eine genaue Analyse der zugrunde liegenden Treiber.

Quelle: Money supply growth holds steady in May

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