Wirtschaftsaktivität in Regionen gestiegen
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Wirt­schafts­ak­ti­vi­tät in Regionen gestiegen

Die Wirtschaftsaktivität in den meisten russischen Regionen ist im April und Mai gestiegen. Stärkere Exportnachfrage nach bestimmten Gütern war der Haupttreiber.

Exportmotor treibt Wachstum an

Die Wirtschaftsaktivität in den meisten russischen Industrien verzeichnete im April und Mai einen deutlichen Anstieg.

Dieser Aufschwung wurde maßgeblich durch eine verstärkte externe Nachfrage nach ausgewählten russischen Exportgütern befeuert.

Unternehmen in Regionen wie Sibirien und dem Fernen Osten konnten ihre Kohleproduktion und -lieferungen signifikant steigern, um dieser gestiegenen internationalen Nachfrage gerecht zu werden.

Parallel dazu erhöhten Betriebe im Ural und in Zentralrussland die Produktion von Düngemitteln, was ebenfalls auf eine robuste Exportentwicklung in diesem Sektor hindeutet.

Diese Entwicklungen unterstreichen die Bedeutung des Exportsektors als primären Wachstumstreiber für die russische Wirtschaft in der aktuellen Periode und zeigen eine selektive Stärkung bestimmter Industriezweige durch internationale Handelsbeziehungen.

Regionale Nachfrage mit Licht und Schatten

Die regionale Nachfrage zeigte im April und Mai ein gemischtes Bild.

Unternehmen in vielen Makroregionen meldeten einen Rückgang der Nachfrage nach Möbeln und Haushaltsgeräten.

Auch Hotels im Süden und Nordwesten verzeichneten geringere Auslastungsraten als im Vorjahr, was auf kürzere Maifeiertage zurückzuführen ist.

Im Gegensatz dazu erlebten Gastgewerbebetriebe in der Wolga-Wjatka-Region einen Anstieg der Touristenzahlen, teilweise bedingt durch dort stattfindende Sport- und Kulturveranstaltungen.

Zudem beschleunigte sich im Ural das Wachstum der Online-Einkäufe, was auf eine Verschiebung der Konsumkanäle hindeutet.

Gemischtes Bild, klare Treiber

Die aktuellen Daten der Zentralbank der Russischen Föderation (CBR) zeigen eine Wirtschaft, die stark von externer Nachfrage getragen wird.

Während Exportsektoren florieren, bleibt die Binnennachfrage in vielen Regionen uneinheitlich und saisonalen Schwankungen unterworfen.

Dieses heterogene Bild erschwert der Geldpolitik die Steuerung, da sie zwischen externem Wachstum und der Stärkung des heimischen Konsums abwägen muss.

Quelle: Regional Economy report: economic activity increases

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