Färöische Wirtschaft wächst, doch Unsicherheit steigt mit Exportrisiken
Die Wirtschaft der Färöer-Inseln ist weiterhin von Arbeitsmarktdruck und steigenden Immobilienpreisen geprägt. Die Danmarks Nationalbank sieht hohe Unsicherheit durch globale Bedingungen und sinkende Fischfangquoten, die die Widerstandsfähigkeit der kleinen, offenen Wirtschaft fordern.
Arbeitsmarkt unter Druck, Immobilienpreise steigen
Die färöische Wirtschaft zeigt weiterhin hohe Aktivität, sichtbar in einem angespannten Arbeitsmarkt und steigenden Immobilienpreisen.
Das Kreditwachstum, besonders bei Unternehmenskrediten, hat zugenommen.
Nach starken Wachstumsjahren, primär durch Fischerei und Aquakultur, verlangsamt sich die Wirtschaft jedoch.
Exportabhängigkeit birgt Risiken
Die Exporte der Färöer sind stark von globalen Bedingungen abhängig.
Geringere Fischfangquoten zeichnen sich ab, was hohe Unsicherheit für die kleine, offene und undiversifizierte Wirtschaft schafft.
Eine Stärkung der Widerstandsfähigkeit durch Wirtschaftspolitik ist daher entscheidend.
Resilienz als Schlüssel zur Stabilität
Die Analyse der Danmarks Nationalbank unterstreicht die strukturellen Herausforderungen der Färöer-Wirtschaft.
Ihre geringe Diversifizierung und Exportabhängigkeit machen sie anfällig für globale Schocks.
Eine gezielte Wirtschaftspolitik zur Stärkung der Resilienz ist daher unerlässlich.