Dänemarks Währungsreserve steigt im Januar auf 673,9 Mrd. Kronen
DKNB Data

Dänemarks Währungsreserve steigt im Januar auf 673,9 Mrd. Kronen

Die dänische Währungsreserve erhöhte sich im Januar 2026 um 5,4 Milliarden Kronen auf 673,9 Milliarden Kronen. Dies ist auf Netto-Devisenkäufe der Danmarks Nationalbank und die Auslandsverschuldung der Regierung zurückzuführen.

Währungsreserve wächst durch Devisenkäufe

Im Januar 2026 stieg die dänische Währungsreserve um 5,4 Milliarden Kronen auf insgesamt 673,9 Milliarden Kronen.

Dieser Anstieg resultiert aus Netto-Devisenkäufen der Danmarks Nationalbank in Höhe von 3,7 Milliarden Kronen sowie einer Netto-Auslandsverschuldung der Zentralregierung von 1,7 Milliarden Kronen.

Die Danmarks Nationalbank hat im Januar keine Interventionen am Devisenmarkt vorgenommen, um den Wechselkurs zu stabilisieren.

Die jährlichen Wertanpassungen für 2025 führten zu einem Anstieg der Währungsreserve um 17,4 Milliarden Kronen auf 668,5 Milliarden Kronen zum Jahresende 2025. Die Bestände an inländischen Anleihen erhöhten sich ebenfalls um 0,2 Milliarden Kronen auf 33,5 Milliarden Kronen Ende 2025. Die monatliche Bilanz, die Liquiditätsveränderungen abbildet, enthält keine Wertanpassungen oder Abgrenzungen, diese sind ausschließlich im Jahresbericht der Danmarks Nationalbank enthalten.

Liquiditätsentwicklung und Zinsniveau

Die Liquidität des Bankensystems zeigte im Januar eine moderate Entwicklung.

Der Nettofinanzierungsbedarf der Zentralregierung belief sich auf -2,2 Milliarden Kronen.

Die Netto-Position der Banken und Hypothekeninstitute gegenüber der Danmarks Nationalbank erhöhte sich im Januar um 2,9 Milliarden Kronen auf einen ausstehenden Betrag von 327,3 Milliarden Kronen.

Seit dem 6. Juni 2025 bleiben die Zinssätze der Danmarks Nationalbank unverändert: Der Diskontsatz liegt bei 1,6 Prozent p.a., der Girokontozinssatz bei 1,6 Prozent p.a., der Kreditzinssatz bei 1,75 Prozent p.a. und der Zinssatz für Einlagenzertifikate bei 1,6 Prozent p.a.

Stabile Kennzahlen, geringe Dynamik

Dieser Bericht zeigt eine Fortsetzung der stabilen Entwicklung im dänischen Finanzsystem, ohne Anzeichen für größere Turbulenzen oder geldpolitische Kurswechsel.

Die unveränderten Zinssätze und das Ausbleiben von Devisenmarktinterventionen signalisieren ein ruhiges Marktumfeld.

Für die Einschätzung zukünftiger geldpolitischer Schritte liefert die monatliche Datenveröffentlichung jedoch nur begrenzte neue Impulse.