Krogstrup: Stablecoins erfordern Schutz der Währungshoheit
Danmarks Nationalbank Gouverneurin Signe Krogstrup beleuchtet in einer Rede die Chancen und Risiken von Stablecoins. Sie betont die Notwendigkeit, Innovation zu fördern und gleichzeitig die Währungshoheit zu schützen.
Stablecoins im Fokus der Regulierung
Politische Entwicklungen und neue Regulierungen haben das Interesse an Stablecoins neu entfacht.
In den USA werden dollar-denominierte Stablecoins als Mittel zur Stärkung der internationalen Rolle des Dollars gesehen.
Die EU hingegen betrachtet die Risiken einer größeren Abhängigkeit von US-basierten Zahlungssystemen.
In beiden Regionen sorgen neue Regulierungsinitiativen für mehr Klarheit, wobei eine grenzüberschreitende Abstimmung weiterhin unerlässlich ist.
Trotz erhöhter Aufmerksamkeit bleibt die Nutzung von Stablecoins für Zahlungen oder als Wertaufbewahrungsmittel begrenzt.
Derzeit dienen Stablecoins hauptsächlich der Abwicklung von Transaktionen mit anderen Krypto-Assets.
Risiken und die Rolle der Zentralbank
Die zukünftige Entwicklung des Stablecoin-Marktes ist ungewiss.
Eine breitere Akzeptanz könnte jedoch die Finanzstabilität, die geldpolitische Steuerung und das Gleichgewicht zwischen privatem und öffentlichem Geld beeinflussen.
Die EU profitiert von robusten Zahlungssystemen und hohem Vertrauen in Institutionen, was eine gute Basis für Innovationen bietet.
Gouverneurin Signe Krogstrup betonte, dass die Gesellschaft von Innovation profitieren müsse, während Vertrauen, Widerstandsfähigkeit und Währungshoheit geschützt werden.
Die Danmarks Nationalbank arbeitet daran, der Öffentlichkeit auch zukünftig sichere und effiziente Geld- und Zahlungslösungen zu gewährleisten.
Krogstrup hob hervor, dass die Rolle der Zentralbank nicht darin bestehe, technologische Gewinner zu küren, sondern die Sicherheit und Effizienz neuer digitaler Geldformen unter gleichen Wettbewerbsbedingungen zu sichern.
Quelle: Governor Signe Krogstrup: Stablecoins and Money
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