Ungültige Banknoten: Frist läuft am 31. Mai ab
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Ungültige Banknoten: Frist läuft am 31. Mai ab

Nur noch wenige Tage bleiben: Am 31. Mai endet die Frist zur Einreichung ungültiger 1000-Kronen- und älterer Banknoten bei der Danmarks Nationalbank. Danach verlieren die Scheine ihren Wert.

Ansturm auf die Wechselstellen

Nur noch bis zum 31. Mai können Bürger ungültige 1000-Kronen-Banknoten und ältere Serien bei den drei Wechselstellen der Danmarks Nationalbank einreichen.

Seit dem 30. November 2023, also zweieinhalb Jahre lang, wurden diese Banknoten der Serien 1944, 1952, 1972 und 1997 gesammelt.

Die Danmarks Nationalbank erwartet in den letzten Tagen vor der Frist lange Wartezeiten und hohen Andrang an ihren Wechselstellen in Aarhus, Kopenhagen und Odense.

Niels Kaas, Chefkassierer der Nationalbank, rät zur sorgfältigen Vorbereitung: 'Sie müssen schnell handeln und sich zu Hause sorgfältig vorbereiten, die notwendigen Formulare und Unterlagen mitbringen und geduldig sein.'

Seit Dezember 2024 wurden bereits über 43.000 Einreichungen mit mehr als 200 Millionen DKK verarbeitet.

Insgesamt wurden seit November 2023 Banknoten im Wert von 21,1 Milliarden DKK eingereicht.

Wichtige Hinweise zur Einreichung

Für die Einreichung sind ein digital ausgefülltes und ausgedrucktes Formular, ein gültiger Lichtbildausweis (z.B. Reisepass) und ein Adressnachweis (z.B. Gesundheitskarte) zwingend erforderlich.

Bei größeren Beträgen oder für Geschäftskunden gelten zusätzliche Dokumentationspflichten.

Die Wechselstellen der Danmarks Nationalbank akzeptieren nur Banknoten, die bereits am 31. Mai letzten Jahres ihre Gültigkeit als gesetzliches Zahlungsmittel verloren haben und nach dem 31. Mai 2026 vollständig wertlos werden.

Die drei zentralen Wechselstellen befinden sich in Aarhus, Odense und Kopenhagen.

Für Bürger in Grönland und auf den Färöer-Inseln besteht bis zum 29. Mai 2026 die Möglichkeit, Banknoten bei ihrer Hausbank umzutauschen.

Ende einer Ära: Letzter Sprint

Die lange Vorlaufzeit und umfassende Aufklärungskampagnen haben die meisten Dänen erreicht, doch der aktuelle Ansturm zeigt, dass die Dringlichkeit erst kurz vor knapp realisiert wird.

Dies unterstreicht die menschliche Tendenz, Fristen bis zur letzten Minute aufzuschieben, selbst bei finanziellen Konsequenzen.

Für die Danmarks Nationalbank bedeutet dies einen logistischen Kraftakt, um den reibungslosen Ablauf in den letzten Tagen zu gewährleisten.