Neue Statistik beleuchtet nachhaltige Anleihen in Dänemark
Die Danmarks Nationalbank veröffentlicht neue monatliche Statistiken zu nachhaltigen Anleihen. Diese beleuchten die Entwicklung dänischer Emissionen und Investitionen in grüne und soziale Anleihen.
Fast acht Prozent des dänischen Anleihemarktes sind nachhaltig
Dänische Emittenten haben bis Ende 2025 nachhaltige Anleihen im Wert von 405 Milliarden Kronen begeben, was 7,9 Prozent des gesamten dänischen Anleihemarktes entspricht.
Die Entwicklung stabilisierte sich nach einem starken Wachstum bis 2024. Grüne Anleihen dominieren mit 368 Milliarden Kronen und finanzieren Projekte wie erneuerbare Energien.
Zusätzlich emittierten Nicht-Finanzunternehmen 37 Milliarden Kronen in nachhaltigkeitsbezogenen Anleihen, die an ESG-Ziele gekoppelt sind.
Die größten Emittenten sind Finanzunternehmen (191 Mrd. Kronen, davon 114 Mrd. grüne Hypothekenanleihen), gefolgt von Nicht-Finanzunternehmen (142 Mrd. Kronen).
Die Regierung hat seit 2022 grüne Staatsanleihen im Wert von rund 43 Milliarden Kronen ausgegeben.
Ausländische Investoren halten mit 266 Milliarden Kronen den größten Anteil dänischer nachhaltiger Anleihen.
Dänische Investoren bevorzugen heimische und Euro-Anleihen
Dänische Investoren haben 383 Milliarden Kronen in nachhaltige Anleihen investiert, was 7,9 Prozent ihrer gesamten Anleihebestände ausmacht.
Sie halten überwiegend grüne Anleihen, aber auch soziale und Nachhaltigkeitsanleihen.
Die Investitionen konzentrieren sich auf heimische Emissionen, gefolgt von Anleihen aus dem Euroraum, insbesondere Deutschland, den Niederlanden und Frankreich.
Der Versicherungs- und Pensionssektor ist der größte dänische Investor, gefolgt von Banken und Investmentfonds.
Die Nationalbank veröffentlicht hierzu zwei neue Tabellen (DNSUBOI und DNSUBOH).
Die Methodik wird mit der Europäischen Zentralbank (EZB) abgestimmt, um Vergleiche mit dem Euroraum zu ermöglichen.
Quelle: New statistics focusing on sustainable bonds
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