Einlagensicherung: Fonds erreichen 85 Mrd. Euro
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Einlagensicherung: Fonds erreichen 85 Mrd. Euro

Die europäischen Einlagensicherungsfonds (DGS) sind bis Ende 2025 auf 85 Milliarden Euro angewachsen. Die EBA beobachtet, dass fast alle nationalen Systeme das gesetzliche Mindestziel von 0,8 Prozent der gedeckten Einlagen erreicht haben.

Fonds übertreffen Mindestziel

Alle nationalen Einlagensicherungssysteme (DGS) in der Europäischen Union haben bis Ende 2024 das gesetzlich vorgeschriebene Mindestziel von 0,8 Prozent der gedeckten Einlagen erreicht.

Dies entspricht der Richtlinie über Einlagensicherungssysteme (DGSD).

Über einen elfjährigen Aufbau durch Bankenbeiträge erreichten die verfügbaren Mittel bis Ende 2025 aggregiert ein Volumen von 85 Milliarden Euro, bereit zur Entschädigung von Einlegern im Falle einer Bankenpleite.

Die gedeckten Einlagen stiegen zwischen 2024 und 2025 um 2,9 Prozent auf 9,1 Billionen Euro, während die DGS-Fonds, die diese Einlagen schützen, mit 4,9 Prozent schneller wuchsen, da einige Systeme weiterhin Puffer über dem Minimum aufbauten.

Zum Jahresende 2025 lagen 32 von 33 EU-DGSs an oder über dieser Schwelle.

Ein System liegt derzeit nach einer kürzlichen Auszahlung an Einleger unter dem Ziel.

Sicherheitsnetz für Sparer

Die DGSD stellt sicher, dass Einleger im Falle einer Bankenpleite geschützt sind, indem sie Einlagen bis zu 100.000 Euro pro Einleger und Bank (oder den Gegenwert in anderen Währungen) garantiert.

Alle EU-Banken sind verpflichtet, Beiträge zu ihren nationalen DGSs zu leisten, die primär dazu dienen, Einleger innerhalb von sieben Tagen nach einer Bankenpleite zu entschädigen.

Neben den vorfinanzierten Mitteln verfügen die DGSs über Vorkehrungen zur Sicherung zusätzlicher Finanzierungen bei Bedarf, einschließlich außerordentlicher Beiträge von Banken und Zugang zu kurzfristigen Finanzierungen.

Die EBA veröffentlicht diese jährlichen Daten, um die Transparenz und Rechenschaftspflicht in der EU zu verbessern.