EBA-Dashboard: Klimarisiken der Banken bleiben stabil
Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat die neueste Ausgabe ihres ESG-Risikodashboards veröffentlicht. Es zeigt stabile Klimarisiko-Indikatoren bei Banken bis zum zweiten Quartal 2025.
Hohe Exposition in klimasensitiven Sektoren
Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat die neueste Ausgabe ihres ESG-Risikodashboards veröffentlicht, das Daten bis zum zweiten Quartal 2025 integriert.
Die Veröffentlichung bestätigt eine anhaltende Stabilität der wichtigsten klimabezogenen Risikoindikatoren, was den Mustern früherer Updates entspricht.
Die Expositionen der Banken gegenüber Sektoren, die maßgeblich zum Klimawandel beitragen, blieben mit rund 62 Prozent hoch.
Dies unterstreicht die Bedeutung klimasensitiver Industrien in ihren Nicht-Finanz-Unternehmensportfolios und erfordert kontinuierliche Anstrengungen zur Entwicklung robuster Klimarisikomanagement-Tools und Überwachungsrahmen.
Die Qualität der Umweltdaten verbesserte sich weiter.
Expositionen, die durch unbewegliches Vermögen besichert sind, zeigten starke Energieeffizienzwerte, während die Abhängigkeit der Banken von Proxy-Indikatoren seit Dezember 2023 um etwa 10 Prozentpunkte zurückging, was auf eine bessere Datenabdeckung und zuverlässigere Nachhaltigkeitsbewertungen hindeutet.
Dashboard nun im Data Access Portal integriert
Die Metriken für physische Risiken blieben über die verschiedenen Jurisdiktionen hinweg heterogen, was auf methodische Unterschiede zwischen den Institutionen zurückzuführen ist.
Diese Variabilität verdeutlicht die Komplexität der Messung physischer Risiken in den vielfältigen europäischen Geografien.
Mit dieser Ausgabe wird das ESG-Risikodashboard Teil des Data Access Portals (EDAP), der zentralen Plattform der EBA für Aufsichtsdaten im EU/EWR.
Dies stellt einen wichtigen Schritt zur Erhöhung der Transparenz und Zugänglichkeit dar.
Das Dashboard präsentiert Daten einer repräsentativen Stichprobe von fast 120 großen EU/EWR-Banken.
Die Charts zur Taxonomie-Ausrichtung wurden jedoch aufgrund eines EBA-No-Action-Letters vom 5. August 2025 nicht über die Daten des vierten Quartals 2024 hinaus aktualisiert.