Engere Aufsicht für Drittstaaten-Banken
EBA Press

Engere Aufsicht für Drittstaaten-Banken

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat heute ihren finalen Entwurf technischer Regulierungsstandards (RTS) zur Zusammenarbeit und zu Aufsichtskollegien für Drittstaaten-Bankfilialen veröffentlicht. Diese Standards sollen die Kooperation und den Informationsaustausch zwischen den zuständigen Behörden in der EU stärken.

EU-Bankenpaket: Harmonisierung der Aufsicht

Die Veröffentlichung der RTS ist eine direkte Folge der Richtlinie (EU) 2024/1619, die das Regime für Drittstaaten-Bankfilialen in der EU neu ordnet.

Dieses neue Regime etabliert einen harmonisierten Mindestrahmen für Autorisierung, Eigenkapitalausstattung, Liquidität, Governance und Berichterstattung.

Die EBA-Standards sind somit ein entscheidender Baustein, um die Fragmentierung der nationalen Aufsichtspraktiken zu überwinden und eine konsistente Anwendung der neuen Regeln über die gesamte Union hinweg zu gewährleisten.

Sie unterstreichen das Bestreben, die Finanzstabilität durch engere grenzüberschreitende Koordination zu sichern.

Konkrete Schritte zur EU-weiten Aufsicht

Diese finalen Entwürfe übersetzen den neuen Rechtsrahmen für Drittstaaten-Bankfilialen in konkrete Aufsichtspraktiken.

Sie sind keine Überraschung, sondern ein notwendiger Implementierungsschritt, der die konsistente Anwendung der neuen Regeln in der EU sicherstellt und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Aufsichtsbehörden stärkt.