Emissionen von EZB-Portfolios sinken weiter
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Emissionen von EZB-Portfolios sinken weiter

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre vierten klimabezogenen Finanzoffenlegungen veröffentlicht. Die CO2-Emissionen der geldpolitischen Portfolios des Eurosystems und der EZB-Fremdwährungsreserven sind 2025 weiter gesunken.

Emissionen sinken, Transparenz steigt

Die Emissionen der geldpolitischen Portfolios des Eurosystems und der Fremdwährungsreserven der EZB sind absolut gesunken.

Dies ist hauptsächlich auf den fortgesetzten Abbau dieser Portfolios zurückzuführen, die 2025 um 13 Prozent schrumpften.

Das Eurosystem ist weiterhin auf Kurs, seine Zwischenziele zur Emissionsreduktion für Unternehmensanleihen zu erreichen, die für geldpolitische Zwecke gehalten werden.

Diese Ziele sind auf einer relativen Kohlenstoffintensitätsbasis festgelegt und unterstützen die Ziele des Pariser Abkommens sowie die Klimaneutralitätsziele der EU.

Der Abbau der Portfolios bedeutet jedoch, dass die EZB Reinvestitionen nicht mehr verstärkt auf Emittenten mit besserer Klimaperformance ausrichten kann.

Weitere Emissionsreduktionen hängen somit von den Emittenten selbst ab.

Neue Metriken und grüne Anleihen

Zur Verbesserung der Transparenz veröffentlicht die EZB erstmals inflationsbereinigte Emissionsmetriken.

Diese korrigieren scheinbare Verbesserungen, die durch steigende Nominalerträge der Portfolios entstehen, und spiegeln reale Dekarbonisierungsfortschritte wider.

Erstmals werden auch relative Metriken für Scope-3-Emissionen von Nicht-Staatsanleihen offengelegt, die indirekte Emissionen der Wertschöpfungskette umfassen.

In den nicht-geldpolitischen Portfolios der EZB, wie dem Pensionsfonds, sank der relative CO2-Fußabdruck der Unternehmensanlagen 2025 weiter.

Der Anteil grüner Anleihen im Eigenmittelportfolio der EZB stieg Ende 2025 auf 33 Prozent, was 7,6 Milliarden Euro für die grüne Transformation bereitstellte.

Die EZB strebt für 2026 einen Anstieg auf 35 Prozent an.