EUREP-Fazilität der EZB wird flexibler und effektiver
Die EZB macht ihre Eurosystem Repo-Fazilität (EUREP) flexibler und effektiver. Ab dem dritten Quartal 2026 erhalten alle Zentralbanken außerhalb des Euroraums stehenden Zugang zu Euro-Liquidität.
Stehender Zugang für alle Zentralbanken
Der EZB-Rat hat beschlossen, die Eurosystem Repo-Fazilität für Zentralbanken (EUREP) zu erweitern, um die reibungslose Transmission der Geldpolitik im Euroraum zu unterstützen.
Das aktualisierte Rahmenwerk führt grundsätzlich einen stehenden Zugang für alle Zentralbanken außerhalb des Euroraums ein.
Ausnahmen sind nur bei Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung oder internationalen Sanktionen vorgesehen.
Diese Änderungen ermöglichen es den Zentralbanken, Risiken von Euro-Liquiditätsengpässen schnell zu begegnen.
Ziel ist es, die Fazilität flexibler zu gestalten, ihre geografische Reichweite zu vergrößern und sie für globale Halter von Euro-Wertpapieren relevanter zu machen.
Stabilität in unsicheren Zeiten
Seit der Einführung von EUREP im Jahr 2020 hat sich die Weltwirtschaft durch geopolitische und finanzsystemische Verschiebungen tiefgreifend verändert.
Diese Entwicklungen führen zu einem unsicheren und potenziell volatileren makroökonomischen und finanziellen Umfeld.
Häufigere Finanzstörungen und mögliche Spillover-Effekte auf die Finanzmärkte des Euroraums könnten die reibungslose Transmission der Geldpolitik behindern.
Liquiditätslinien wie EUREP tragen dazu bei, solche negativen Auswirkungen zu mindern, indem sie Risiken von Störungen in Euro-Finanzierungsmärkten außerhalb des Euroraums adressieren.
EUREP ergänzt die unveränderten Swap-Linien der EZB.
Quelle: ECB enhances repo facility for central banks
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