EU-Bankdaten: Vermögen steigt auf 33,50 Billionen Euro
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EU-Bankdaten: Vermögen steigt auf 33,50 Billionen Euro

Die Gesamtaktiva der in der EU ansässigen Kreditinstitute stiegen im Dezember 2025 um 1,6 Prozent auf 33,50 Billionen Euro. Gleichzeitig blieb die Quote der notleidenden Kredite stabil bei 1,97 Prozent.

Stabile Kennzahlen im EU-Bankensektor

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat konsolidierte Bankdaten für Ende Dezember 2025 veröffentlicht, die einen umfassenden Überblick über das EU-Bankensystem bieten.

Die Gesamtaktiva der in der EU ansässigen Kreditinstitute verzeichneten einen Anstieg von 1,6 Prozent und erreichten 33,50 Billionen Euro, gegenüber 32,97 Billionen Euro im Dezember 2024.

Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltende Expansion des Sektors.

Die Quote der notleidenden Kredite (NPL-Quote) der EU-Kreditinstitute blieb im Dezember 2025 stabil bei 1,97 Prozent, was auf eine robuste Asset-Qualität hindeutet.

Auch die Profitabilität zeigte sich solide: Die aggregierte Eigenkapitalrendite (Return on Equity) lag bei 9,3 Prozent.

Die Kapitalausstattung der Institute ist weiterhin stark, mit einer Common Equity Tier 1 (CET1) Quote von 16,42 Prozent.

Diese Daten sind entscheidend für die Analyse der Widerstandsfähigkeit und Leistungsfähigkeit des europäischen Bankensektors.

Umfassende Datengrundlage für Analysen

Der Datensatz wird auf konsolidierter Gruppenbasis für das gesamte EU-Bankensystem erstellt.

Er umfasst 332 Bankengruppen sowie 2.292 eigenständige Kreditinstitute und Nicht-EU-kontrollierte Tochtergesellschaften und Zweigniederlassungen, die in der EU tätig sind.

Dies deckt nahezu 100 Prozent der Bilanzsumme des EU-Bankensektors ab.

Die jährlichen Daten liefern eine breite Palette von Indikatoren zu Rentabilität und Effizienz, Bilanzzusammensetzung, Liquidität und Refinanzierung, Asset-Qualität, Asset-Belastung, Kapitaladäquanz und Solvenz.

Die Aggregatwerte und Indikatoren werden für die gesamte Berichtspopulation veröffentlicht.

Berichterstatter nutzen primär IFRS und EBA-Standards, wobei kleinere Institute auch nationale Rechnungslegungsstandards anwenden können.

Die aktuellen Zahlen beinhalten zudem Revisionen früherer Daten.

Transparenz als Stabilitätsfaktor

Die regelmäßige Veröffentlichung dieser konsolidierten Bankdaten ist ein essenzieller Beitrag zur Transparenz und damit zur Stabilität des europäischen Finanzsystems.

Sie ermöglicht Analysten und Aufsichtsbehörden eine fundierte Bewertung der Entwicklungen und Risiken im Sektor.

Für Marktteilnehmer bieten die detaillierten Kennzahlen eine wichtige Grundlage für Investitionsentscheidungen und die Einschätzung der Bankenlandschaft.