Bilanzsumme der EU-Banken wächst auf 33,44 Bio. Euro – NPL-Quote bei 1,97 Prozent
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Bilanzsumme der EU-Banken wächst auf 33,44 Bio. Euro – NPL-Quote bei 1,97 Prozent

Die Bilanzsumme der in der EU ansässigen Kreditinstitute stieg Ende September 2025 auf 33,44 Billionen Euro. Gleichzeitig erhöhte sich die Quote notleidender Kredite leicht auf 1,97 Prozent.

Bilanzsumme wächst, NPL-Quote steigt

Die konsolidierten Bankdaten der EZB zeigen ein Wachstum der Bilanzsumme der in der EU ansässigen Kreditinstitute um 0,95 Prozent.

Von September 2024 bis September 2025 stieg sie von 33,12 Billionen Euro auf 33,44 Billionen Euro.

Die Quote notleidender Kredite (NPL-Quote) erhöhte sich im Jahresvergleich um 0,01 Prozentpunkte auf 1,97 Prozent.

Gleichzeitig lag die Eigenkapitalrendite (Return on Equity, ROE) der EU-Kreditinstitute bei 7,41 Prozent, und die harte Kernkapitalquote (Common Equity Tier 1, CET1) erreichte 16,43 Prozent.

Diese Zahlen spiegeln die Entwicklung des EU-Bankensektors wider und sind entscheidend für die Analyse der Finanzstabilität.

Umfassende Datenbasis für den EU-Sektor

Die von der Europäischen Zentralbank (EZB) veröffentlichten konsolidierten Bankdaten umfassen 336 Bankengruppen und 2.289 eigenständige Kreditinstitute sowie von Nicht-EU-Ländern kontrollierte Tochtergesellschaften und Zweigniederlassungen, die in der EU tätig sind.

Dies deckt nahezu 100 Prozent der Bilanzsumme des EU-Bankensektors ab.

Die vierteljährlichen Daten liefern eine breite Palette von Indikatoren zu Rentabilität, Effizienz, Bilanzzusammensetzung, Liquidität, Finanzierung, Vermögensqualität, Vermögensbelastung, Kapitaladäquanz und Solvenz.

Die Daten für Dänemark sind vorläufig und werden noch qualitätsgeprüft.

Stabilität trotz leichter Erosion

Die leicht gestiegene NPL-Quote ist ein kleines Warnsignal, das die anhaltenden Herausforderungen für die Vermögensqualität der Banken unterstreicht.

Dennoch zeigen die robusten CET1-Quoten und die positive Eigenkapitalrendite, dass der EU-Bankensektor insgesamt stabil und widerstandsfähig bleibt.

Die Daten liefern wichtige Einblicke in die strukturelle Entwicklung, ohne jedoch akute Risiken zu signalisieren.