Frank Elderson bleibt Vize-Chef der EZB-Bankenaufsicht
Der Rat der Europäischen Union hat das Mandat von Frank Elderson als Vize-Vorsitzender des EZB-Bankenaufsichtsrats bis Dezember 2028 verlängert. Die EZB begrüßt die Entscheidung, die auf Vorschlag des EZB-Rats erfolgte und vom Europäischen Parlament gebilligt wurde.
Kontinuität in komplexen Zeiten
Die Europäische Zentralbank (EZB) begrüßt die Entscheidung des Rates der Europäischen Union, das Mandat von Frank Elderson als Vize-Vorsitzender des EZB-Bankenaufsichtsrats zu verlängern.
Diese Verlängerung gilt bis zum Ende seiner Amtszeit als Mitglied des EZB-Direktoriums, dem 14. Dezember 2028. Die Entscheidung folgt einem Vorschlag des EZB-Rats vom 17. Dezember, der am 10. Februar vom Europäischen Parlament nach einer Anhörung Elderson's vor dem Ausschuss für Wirtschaft und Währung am 28. Januar gebilligt wurde.
Elderson betonte seine Ehre, weiterhin in dieser Rolle zu dienen.
Er hob hervor, dass "sichere und solide Banken unerlässlich sind, um den Finanzfluss aufrechtzuerhalten, der eine wettbewerbsfähige und widerstandsfähige europäische Wirtschaft unterstützt.
" Diese Aussage unterstreicht die fundamentale Bedeutung einer stabilen Bankenlandschaft für die gesamte europäische Wirtschaftsleistung und die Notwendigkeit einer kontinuierlichen und erfahrenen Führung in der Aufsicht.
Herausforderungen für die Aufsicht
Frank Elderson bekräftigte seine volle Verpflichtung, die Finanzstabilität für die europäischen Bürger zu sichern, insbesondere angesichts eines komplexen externen Umfelds.
Dies erfordere, "einer Reihe von Herausforderungen voraus zu sein, darunter geopolitische und Cyber-Bedrohungen sowie Risiken im Zusammenhang mit der Klima- und Naturkrise.
" Diese Aufzählung verdeutlicht die breite Palette an Risikofaktoren, die über traditionelle Finanzrisiken hinausgehen und eine vorausschauende und adaptive Aufsichtsstrategie erfordern.
Er freue sich darauf, weiterhin seinen Beitrag zu leisten, um sicherzustellen, dass die europäische Bankenaufsicht "vorausschauend, effektiv, verhältnismäßig und risikobasiert" bleibt.
Dies impliziert eine ständige Weiterentwicklung der Aufsichtsmethoden und -schwerpunkte, um den sich wandelnden Bedrohungslandschaften gerecht zu werden und die Resilienz des Finanzsystems nachhaltig zu stärken.
Stabilität als Daueraufgabe
Die Verlängerung von Elderson's Mandat signalisiert ein klares Bekenntnis der EZB zu Stabilität und Kontinuität in der Bankenaufsicht.
Angesichts der vielfältigen externen Risiken ist eine erfahrene Führungspersönlichkeit an dieser Position von hoher Bedeutung.
Dies gewährleistet, dass die Aufsicht auch weiterhin proaktiv auf neue Herausforderungen reagieren kann.