Günstigere Versicherungsfinanzierung spart Verbrauchern 157 Mio. Pfund
Verbraucher sparen jährlich rund 157 Millionen Pfund bei der monatlichen Versicherungsfinanzierung. Die Zinsen für Premium-Finanzierungen sanken seit 2022 um durchschnittlich 4,1 Prozentpunkte.
Regulierungsdruck senkt Kosten
Die Zinsen für Premium-Finanzierungen sind seit 2022 um durchschnittlich 4,1 Prozentpunkte gefallen.
Dies führt zu jährlichen Einsparungen von 8 Pfund bei einer typischen Kfz-Versicherung und 3 Pfund bei einer Hausratversicherung.
Diese positiven Veränderungen sind das Ergebnis regulatorischer Aufmerksamkeit, fairer Wertgutachten und der Reduzierung des Leitzinses.
Besonders signifikante Anpassungen wurden bei Unternehmen beobachtet, die die FCA als Hochrisikofirmen identifiziert hatte.
Nach direkter Intervention der Aufsichtsbehörde reduzierten diese Firmen ihre effektiven Jahreszinsen (APR) um durchschnittlich 7 Prozentpunkte, was zu jährlichen Einsparungen von 14 Pfund bei Kfz- und 4 Pfund bei Hausratversicherungen führte.
Kein Preiskap, aber stetige Überwachung
Für Millionen von Verbrauchern ist die monatliche Zahlung ihrer Versicherungsprämien keine Wahl, sondern eine Notwendigkeit.
Im Jahr 2023 wurden fast die Hälfte aller Kfz- und Hausratversicherungen – rund 23 Millionen Policen – monatlich beglichen.
Graeme Reynolds, Direktor für Wettbewerb und Interimsdirektor für Versicherungen bei der FCA, erklärte, dass der 'Consumer Duty' genutzt wurde, um fairen Wert zu schaffen, ohne neue Regeln erlassen zu müssen.
Die FCA wird keine Preisobergrenze einführen, um den Zugang zu wichtigem Versicherungsschutz nicht einzuschränken.
Die Aufsichtsbehörde erwartet jedoch, dass alle Firmen ihre Angebote weiterhin auf fairen Wert prüfen und wird dies überwachen.