FCA konsultiert zu Änderungen der IPO-Research-Regeln
Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA bittet um Stellungnahmen zu Vorschlägen, die Regeln für die Veröffentlichung von Research im Rahmen des Börsengangs (IPO) ändern sollen. Ziel ist es, den IPO-Prozess zu vereinfachen und die Wettbewerbsfähigkeit der britischen Kapitalmärkte zu stärken.
IPO-Regeln auf dem Prüfstand
Die FCA konsultiert Änderungen an den Regeln für die Veröffentlichung von Research während des Börsengangs (IPO).
Sie schlägt vor, die bisherige 7-Tage-Verzögerung für verbundenes Research sowie die Anforderung, unabhängigen Analysten die gleichen Informationen wie den eigenen Research-Analysten bereitzustellen, aufzuheben.
Diese 2018 eingeführten Regeln sollten ursprünglich unabhängiges Research fördern.
Laut Marktfeedback haben sie dieses Ziel jedoch nicht erreicht und stattdessen Komplexität, Kosten und Risiken für den IPO-Prozess im Vereinigten Königreich erhöht, was zu einem Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen internationalen Listing-Standorten führte.
Weniger Reibung, mehr Wachstum
Die Aufhebung dieser Anforderungen soll den IPO-Prozess vereinfachen und die Bedingungen für Börsennotierungen in Großbritannien verbessern.
Dies unterstützt die Bemühungen der FCA, die Kapitalmärkte des Vereinigten Königreichs zu stärken und Wachstum sowie Wettbewerbsfähigkeit zu fördern.
Jon Relleen, Direktor für Infrastruktur und Börsen bei der FCA, betonte: 'Das Marktfeedback war klar, dass diese Regeln zusätzliche Risiken, Kosten und Komplexität verursachen, ohne die beabsichtigten Vorteile zu liefern.'
Die Konsultation ist Teil eines Engagements der FCA gegenüber dem Premierminister vom Dezember 2025.
Quelle: FCA consults on changes to IPO research rules
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