Fuenmayor wegen Offenlegungspflichten mit £99.600 bestraft
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Fuenmayor wegen Of­fen­le­gungs­pflich­ten mit £99.600 bestraft

Die britische Finanzaufsicht FCA verhängt eine Strafe von £99.600 gegen Carlos Fuenmayor, CEO von BancTrust. Er hatte drei relevante Sachverhalte nicht offengelegt.

Drei verschwiegene Vorfälle

Die FCA hat entschieden, Carlos Fuenmayor, den Chief Executive von BancTrust, mit einer Geldstrafe von £99.600 zu belegen.

Er hatte drei relevante Sachverhalte nicht offengelegt.

Bis Dezember 2021 versäumte es Fuenmayor, die FCA über eine Untersuchung durch die US Financial Industry Regulatory Authority (FINRA) im Dezember 2017 und eine darauf folgende Sanktion im Juni 2019 zu informieren.

Des Weiteren verschwieg er, dass im November 2019 die Nationale Finanzermittlungseinheit Venezuelas seine lokalen Bankkonten sowie die seiner venezolanischen Unternehmen und deren Direktoren eingefroren hatte.

Diese Versäumnisse verhinderten, dass die FCA Fuenmayors Eignung und Zuverlässigkeit vollständig prüfen konnte.

Therese Chambers, Exekutivdirektorin der FCA, betonte: 'Die Offenlegung von Informationen, die wir vernünftigerweise erwarten, und zwar unverzüglich, ist entscheidend für die Aufrechterhaltung des Vertrauens in Finanzdienstleistungen.'

Die Feststellungen sind vorläufig, da Fuenmayor den Entscheidungsbescheid an das Upper Tribunal verwiesen hat.

Kernprinzip der Integrität

Die FCA betonte, dass die Offenlegungspflichten von zentraler Bedeutung für die Integrität der Finanzmärkte sind.

Fuenmayors Versäumnisse wurden als fahrlässig eingestuft und verletzten das APER Statement of Principle 4 sowie die Senior Manager Conduct Rule 4. Diese Regeln verlangen von Einzelpersonen, alle Informationen angemessen offenzulegen, die die FCA vernünftigerweise erwarten würde.

Das Senior Managers and Certification Regime (SMCR) der FCA zielt darauf ab, Verbraucherschäden zu reduzieren und die Marktintegrität zu stärken.

Es schafft ein System, das es Unternehmen und Aufsichtsbehörden ermöglicht, Personen zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Nichtbeachtung dieser Grundsätze untergräbt das Vertrauen in die Finanzdienstleistungen und behindert eine effektive Marktüberwachung.

Vertrauen ist nicht verhandelbar

Dieser Fall unterstreicht die unnachgiebige Haltung der FCA gegenüber Transparenzverstößen im Finanzsektor.

Die Strafe und die öffentliche Bekanntmachung senden ein klares Signal an Führungskräfte, dass persönliche Rechenschaftspflicht ernst genommen wird.

Für die Marktintegrität ist die konsequente Durchsetzung solcher Regeln unerlässlich, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zu wahren.