FCA konsultiert zu finalen Krypto-Regeln
Die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) hat ein Konsultationspapier zu weiteren Regeln für Krypto-Firmen veröffentlicht. Damit schließt sie die Konsultationsphase für einen vertrauenswürdigen Krypto-Markt ab, dessen Gateway im September 2026 öffnet.
Von Verbraucherschutz bis zur Aufsicht
Die FCA legt detaillierte Vorschläge vor, wie die 'Consumer Duty', Verhaltensstandards, Beschwerdeverfahren und Sicherungsmaßnahmen für Krypto-Firmen gelten sollen.
Weitere Punkte umfassen Regeln für den Kreditkauf von Kryptoassets, Standards für die Schulung und Kompetenz des Personals sowie Anforderungen an die regulatorische Berichterstattung.
Auch die Anwendung des 'Senior Managers and Certification Regime' (SM&CR) und die Behandlung von Sicherheiten bei der Kreditaufnahme von Kryptoassets sind Teil der Konsultation.
Zudem klärt die FCA ihre Erwartungen an den Standort von Krypto-Firmen, um eine effektive Aufsicht zu gewährleisten.
Innovation und Risiko im Gleichgewicht
Die Vorschläge markieren den letzten Schritt in der Krypto-Roadmap der FCA.
Ziel ist ein offener, nachhaltiger und wettbewerbsfähiger Krypto-Markt, dem die Menschen vertrauen können.
Die 'Consumer Duty' soll gute Ergebnisse für Kunden sicherstellen.
Die FCA betont jedoch, dass Risiken bestehen bleiben.
"Regulierung kann – und sollte nicht versuchen – alle Risiken zu beseitigen," so die Behörde.
Anleger müssen sich dieser bewusst sein.
Aktuell ist Krypto – abgesehen von Finanzwerbung und Finanzkriminalität – weitgehend unreguliert.