FCA führt weltweite Aktion gegen illegale Finfluencer an
Die britische Finanzaufsicht FCA hat eine internationale Aktion gegen illegale Finfluencer angeführt. 17 Regulierungsbehörden weltweit beteiligten sich an Maßnahmen wie Durchsetzung, Aufklärung und Bildungsprogrammen.
FCA-Erfolge gegen illegale Werber
Die FCA hat in Großbritannien konkrete Maßnahmen ergriffen.
Aaron Chalmers von 'Geordie Shore' bekannte sich schuldig wegen illegaler Werbeaktionen in sozialen Medien; gegen zwei weitere Personen wurden Strafverfahren eingeleitet.
Zudem verschickte die Aufsichtsbehörde vier gezielte Warnschreiben an mutmaßliche Täter und veröffentlichte 34 Warnmeldungen gegen unautorisierte Firmen oder Einzelpersonen, während 14 bestehende Warnungen aktualisiert wurden.
Insgesamt forderte die FCA 120 Konten auf Social-Media-Plattformen zur Löschung auf, die illegale Finfluencer-Inhalte verbreiteten.
Dabei wurden 1.267 illegale Finanzwerbungen identifiziert, die mindestens 2.338.372 britische Konten erreichten.
Bemerkenswert ist, dass 66 Prozent dieser Werbungen von bereits auf der Warnliste der FCA geführten Firmen oder Personen stammten.
Plattformen in der Pflicht
Die Finanzaufsichtsbehörde fordert Social-Media-Plattformen auf, ihre Verantwortung stärker wahrzunehmen und proaktiver gegen illegale Finanzwerbung vorzugehen.
Steve Smart, Exekutivdirektor für Durchsetzung und Marktüberwachung bei der FCA, betonte: "Dieser gemeinsame Vorstoß mit internationalen Partnern ist entscheidend, um Millionen von Verbrauchern vor Schaden zu schützen.
Wir werden im Kampf gegen Finanzkriminalität nur dann echte Fortschritte erzielen, wenn jeder Teil des Systems seine Rolle spielt – einschließlich der Social-Media-Firmen.
" Verbraucher werden ermutigt, den 'FCA Firm Checker' zu nutzen, um die Autorisierung von Firmen zu überprüfen und so das Risiko von Betrug zu minimieren.
Das Tool listet auch unautorisierte Firmen und Personen auf der Warnliste der FCA auf, die gemieden werden sollten.