FCA warnt vor Hochrisiko-Wertpapieren und Betrug
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FCA warnt vor Hochrisiko-Wertpapieren und Betrug

Die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) mahnt zur Vorsicht bei Hochrisiko-Wertpapieren wie Mini-Bonds und Loan Notes. Seit dem 19. Januar 2026 gilt ein neues Regime für öffentliche Angebote und Zulassungen zum Handel, das neue Regeln und Standards setzt.

Strengere Regeln für Wertpapier-Angebote

Am 19. Januar 2026 trat das neue Regime für öffentliche Angebote und Zulassungen zum Handel in Kraft.

Es definiert neue Regeln und Standards dafür, wann ein Angebot von Wertpapieren an die Öffentlichkeit erfolgen darf.

Wertpapiere umfassen Finanzinstrumente wie Aktien, Anleihen und Fondsanteile, die an einer Börse gehandelt werden können.

Der Geltungsbereich des Regimes erstreckt sich auf übertragbare Wertpapiere (z.B. Aktien) sowie nicht übertragbare Schuldverschreibungen, darunter Mini-Bonds und Loan Notes.

Die FCA erhält im Rahmen des neuen Regimes erweiterte Befugnisse, auch gegenüber nicht autorisierten Firmen.

Trotzdem bleibt ihre Fähigkeit, gegen diese vorzugehen, begrenzt.

Weniger Schutz bei unregulierten Anbietern

Mini-Bonds und Loan Notes sind von Natur aus hochriskant.

Die FCA warnt davor, dass Anleger oft in riskante Schemata gelockt werden, ohne das volle Ausmaß der Risiken zu verstehen.

Bei Investitionen über nicht von der FCA regulierte Firmen sind die Schutzmechanismen geringer.

Beschwerden beim Financial Ombudsman Service oder Ansprüche über das Financial Services Compensation Scheme sind unwahrscheinlich.

Dies erschwert die Rückforderung von Geldern erheblich, sollte die Firma insolvent werden.

Die FCA hat Werbung gesehen, die überhöhte Renditen versprach und das Risiko eines Kapitalverlusts unterschätzte.

Vorsicht bleibt oberstes Gebot

Das neue Regime stärkt die Anlegersicherheit, doch die Eigenverantwortung der Investoren bleibt entscheidend.

Die erweiterten Befugnisse der FCA sind begrüßenswert, ändern aber nichts an den inhärenten Risiken unregulierter Hochrenditeprodukte.

Verbraucher müssen weiterhin aktiv die Seriosität der Anbieter prüfen und das volle Risikobild verstehen, da regulatorische Sicherheitsnetze Grenzen haben.