Klimaregeln vereinfachen: 20 Mio. Pfund Ersparnis
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Klimaregeln vereinfachen: 20 Mio. Pfund Ersparnis

Die britische Finanzaufsicht FCA schlägt einfachere Klimaberichtspflichten für Investmentprodukte vor. Dies könnte Unternehmen jährlich rund 20 Millionen Pfund einsparen.

20 Millionen Pfund Ersparnis für Firmen

Investmentfirmen könnten jährlich rund 20 Millionen Pfund einsparen, wenn die FCA ihre Vorschläge zur Vereinfachung der Klimaberichtspflichten für Investmentprodukte umsetzt.

Die Finanzaufsicht schätzt, dass diese Einsparungen durch den Ersatz detaillierter produktbezogener Berichte, die auf den Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) basieren, erzielt werden könnten.

Stattdessen sollen einfachere, zielgerichtetere Informationen für Privatanleger bereitgestellt werden, im Einklang mit der 'Consumer Duty'.

Ziel ist es, Anlegern klarere Einblicke zu geben, wie Klimarisiken – wie Überschwemmungen, Stürme und andere extreme Wetterereignisse – die Anlageperformance beeinflussen könnten, während gleichzeitig unnötige Kosten für Unternehmen reduziert werden.

Kritik an komplexen Berichten

Die Vorschläge der FCA folgen einer Überprüfung der aktuellen Regeln.

Dabei stellte die Aufsichtsbehörde fest, dass die bisherigen Vorschriften zwar das Bewusstsein der Unternehmen für Klimarisiken verbessert haben, die produktbezogenen Berichte von Anlegern jedoch oft als zu komplex empfunden und nicht umfassend genutzt werden.

Michelle Beck, Direktorin für Wholesale Buy-Side bei der FCA, betonte: 'Als smartere, verhältnismäßigere Regulierungsbehörde reduzieren wir die Komplexität unserer Regeln für Vermögensverwalter, während wir uns weiterhin auf klare, nützliche Informationen für Anleger konzentrieren.'

Die FCA holt nun Stellungnahmen von Vermögensverwaltern, Asset Ownern, Branchenverbänden und Verbrauchergruppen ein, um die Praxistauglichkeit der vorgeschlagenen Regeln sicherzustellen.