Asset Manager: FCA-Reformen sparen 128 Mio. Pfund jährlich
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Asset Manager: FCA-Reformen sparen 128 Mio. Pfund jährlich

Die britische Finanzaufsicht FCA schlägt Reformen für Asset Manager vor. Diese sollen den Firmen jährlich 128 Millionen Pfund einsparen und die Aufsicht effektiver gestalten.

128 Millionen Pfund Ersparnis

Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA hat ein Reformpaket vorgeschlagen, das die Anforderungen für Asset Manager proportional anpassen, Kosten für Unternehmen senken und bessere Daten für eine effektivere Aufsicht liefern soll.

Ein Großteil der erwarteten jährlichen Einsparungen von 128 Millionen Pfund soll durch vereinfachte FRAME-Anforderungen (Fund Reporting for Asset Management Entities) erzielt werden.

Diese werden auf die spezifischen Gegebenheiten der britischen Branche zugeschnitten sein und effizientere Regulierungsdaten liefern.

Das Paket modernisiert und vereinfacht zudem die AIFMD-bezogenen Regeln aus dem Jahr 2013.

Simon Walls, Executive Director Markets bei der FCA, betonte: "Durch die Anpassung des Regimes für britische Asset Manager können wir bessere Daten sammeln und der Branche gleichzeitig zig Millionen Pfund pro Jahr einsparen."

Proportionalität im Fokus

Die aktualisierten Regeln sollen besser zum heutigen britischen Markt passen: flexibler, maßgeschneiderter und proportionaler, während klare Standards, insbesondere für Firmen, die Privatkunden bedienen, beibehalten werden.

Eine Konsultation der Regulierungsbehörde zielt zudem darauf ab, die Vergütungsregeln für ausschließlich von der FCA regulierte Firmen zu vereinfachen.

Überlappende Vergütungscodes sollen durch einen klareren, proportionaleren Rahmen ersetzt werden.

Walls hob hervor, dass die Vorschläge ein praktisches Beispiel für die Strategie der FCA seien, ein "smarterer Regulator" zu werden, der effizienter und effektiver Risiken identifiziert.

Bürokratieabbau mit Weitblick

Die FCA-Reformen sind ein wichtiger Schritt zur Anpassung der Regulierung an die spezifischen Bedürfnisse des britischen Marktes nach dem Brexit.

Sie zeigen den Willen, Kosten zu senken, ohne die Schutzstandards zu kompromittieren, was für die Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes entscheidend ist.

Allerdings wird der tatsächliche Erfolg davon abhängen, wie effektiv die neuen Regeln in der Praxis umgesetzt und von der Branche angenommen werden.