Junge Fahrer: Warnung vor gefälschten Online-Policen
Fast die Hälfte (49 Prozent) der jungen Fahrer kauft Versicherungen über soziale Medien. Die FCA warnt 17- bis 25-Jährige vor 'Ghost Broking'-Betrug, bei dem Kriminelle gefälschte Policen verkaufen.
Gefährliche Schnäppchenjagd im Netz
Neue FCA-Studien zeigen: Fast die Hälfte (49 Prozent) junger Fahrer (17-25 Jahre) kauft Kfz-Versicherungen über soziale Medien.
39 Prozent sind unsicher, gefälschte Policen zu erkennen, was Tausende unwissentlich unversichert lässt.
Die FCA warnt vor 'Ghost Broking'-Betrügereien, bei denen Kriminelle über soziale Medien gefälschte Policen anbieten.
Diese sind entweder komplett gefälscht, ungültig durch manipulierte Details zur Preissenkung oder werden kurz nach Kauf storniert.
Opfer riskieren strafrechtliche Verfolgung, hohe Geldstrafen und Fahrzeugbeschlagnahmung.
Graeme Reynolds, FCA-Versicherungsdirektor, mahnt: 'Knappe Budgets machen günstige Angebote verlockend. Überprüfen Sie den FCA Firm Checker, denn unversichertes Fahren kostet mehr als jede Prämie.' 45 Prozent der Befragten vertrauen Produkten aus sozialen Medien.
Junge Fahrer sind durch Kostendruck gefährdet, da 15 Prozent Schwierigkeiten haben, die Versicherung zu budgetieren.
Betrug nimmt zu: So schützen Sie sich
Um Betrug zu vermeiden, rät die FCA jungen Fahrern dringend zur Wachsamkeit.
Angebote, die zu gut klingen, sind oft unseriös.
Deals, die nur über soziale Medien verfügbar sind, sollten gemieden werden; seriöse Verkäufer haben Website, Telefonnummer und Adresse.
Nutzen Sie den FCA Firm Checker, um die Autorisierung des Unternehmens zu überprüfen und Kontaktdaten abzugleichen.
Die Bedrohung durch 'Ghost Broking' nimmt stetig zu: Das Insurance Fraud Bureau verzeichnete einen Anstieg der Aktivitäten um 52 Prozent von 2022 bis 2024, Aviva meldete seit 2023 einen Anstieg der Fälle um 22 Prozent.
Unversichertes Fahren ist in Großbritannien eine Straftat und kann zu Bußgeldern, Punkten im Führerschein oder Fahrverbot führen.