Hebelquote für Kleinbanken auf 8 Prozent gesenkt
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Hebelquote für Kleinbanken auf 8 Prozent gesenkt

Drei US-Regulierungsbehörden senken die Community Bank Leverage Ratio (CBLR) von 9 auf 8 Prozent. Zudem wird die Übergangsfrist für die Einhaltung der Kriterien von zwei auf vier Quartale verlängert. Die neue Regelung tritt am 1. Juli 2026 in Kraft.

Entlastung für Regionalbanken

Die Office of the Comptroller of the Currency (OCC), die Federal Reserve (Fed) und die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) haben eine finale Regelung verabschiedet, die die Community Bank Leverage Ratio (CBLR) von 9 auf 8 Prozent senkt.

Diese Anpassung steht im Einklang mit dem Economic Growth, Regulatory Relief, and Consumer Protection Act.

Gleichzeitig wird die Dauer, in der bestimmte Einlageninstitute und Holdinggesellschaften im CBLR-Rahmen verbleiben können, ohne alle Qualifikationskriterien zu erfüllen, von zwei auf vier aufeinanderfolgende Quartale verlängert.

Dies unterliegt einer Obergrenze von acht Quartalen innerhalb eines Fünfjahreszeitraums.

Die Regelung zielt darauf ab, den Regulierungsaufwand für kleinere Banken zu reduzieren und tritt am 1. Juli 2026 in Kraft.

Historie der Hebelquote

Der CBLR-Rahmen wurde 2019 eingeführt und legte ursprünglich eine Hebelquote von über 9 Prozent fest.

Ziel war es, den Regulierungsaufwand für qualifizierende Gemeinschaftsbanken zu verringern.

Im März 2020 senkte der CARES Act die CBLR vorübergehend auf 8 Prozent, um Banken während der Coronavirus-Pandemie zu entlasten.

Diese temporäre Anpassung wurde durch Übergangsregeln schrittweise wieder auf 9 Prozent angehoben.

Die nun verabschiedete finale Regelung macht die 8-Prozent-Anforderung dauerhaft und verlängert die Gnadenfrist, was die ursprüngliche Absicht des Economic Growth, Regulatory Relief, and Consumer Protection Act, den Regulierungsrahmen für qualifizierende Gemeinschaftsbanken zu vereinfachen, unterstreicht.