Bowman: KI-Leitlinien für Finanzstabilität
Michelle W. Bowman, Vice Chair for Supervision der Federal Reserve, stellte den Konsultationsbericht des Finanzstabilitätsrats (FSB) zu bewährten Praktiken für den verantwortungsvollen Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) vor. Sie betonte die Bedeutung von Feedback zur Finalisierung des Berichts.
KI-Nutzung im Fokus der Aufsicht
Der Konsultationsbericht des Finanzstabilitätsrats (FSB) zu bewährten Praktiken für den verantwortungsvollen Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) ist ein US-G-20-Ergebnis.
Michelle W. Bowman, Vice Chair for Supervision der Federal Reserve, hob die Zusammenarbeit mit dem FSB-Sekretariat, dem US-Finanzministerium und der SEC hervor.
Die Federal Reserve überwacht die KI-Nutzung von Banken seit fast einem Jahrzehnt und hat eine deutliche Zunahme bei Instituten aller Größenordnungen festgestellt.
Der Bericht soll Finanzinstituten helfen, KI-Risiken zu managen und verantwortungsvolle Innovationen zu fördern, die sowohl den Instituten als auch ihren Kunden zugutekommen.
Maßgeschneiderte Kontrollen für KI-Risiken
Ein zentrales Element des Berichts ist das Verständnis spezifischer KI-Anwendungsfälle und deren Materialität für Geschäftsabläufe oder regulatorische Verpflichtungen.
Die Intensität der Governance und Kontrollen sollte sich nach dem tatsächlichen Einsatz und der Materialität richten.
Der Bericht betont Proportionalität: Weniger komplexe KI-Nutzungen kleinerer Institute sollen eine leichtere Aufsicht erfahren.
Bowman ermutigt zu Feedback, insbesondere zu Bereichen, in denen die Praktiken zu präskriptiv sein könnten oder Unterschiede in Größe, Komplexität und Risikoprofil von Institutionen unzureichend berücksichtigen.