Fed gründet Taskforces zur Geldpolitik-Analyse
Die Federal Reserve hat die Leitung und Ziele von fünf Taskforces bekannt gegeben, die die Durchführung der Geldpolitik überprüfen sollen. Unter der Leitung externer Experten sollen die Arbeitsgruppen die geldpolitischen Instrumente und Ansätze der Fed analysieren.
Warsh fordert rigorose Prüfung
Chairman Kevin Warsh betonte das unverbrüchliche Engagement der Federal Reserve für Preisstabilität und maximale Beschäftigung.
Er hob hervor, dass sich die US-Wirtschaft in der letzten Generation erheblich verändert hat und dies aktuell besonders zutrifft.
Jede Taskforce werde sorgfältig prüfen, ob die Mittel und Methoden, analytischen Werkzeuge und politischen Ansätze der Entscheidungsträger verbessert werden können.
Warsh zeigte sich geehrt, dass führende Köpfe aus verschiedenen Disziplinen zugestimmt haben, die Leistung der Institution zu schärfen.
Das Ziel sei klar: sicherzustellen, dass die Fed in dieser bedeutsamen Zeit optimal positioniert ist, um ihre Ziele zu erreichen.
Fünf Teams, fünf Schwerpunkte
Die fünf Taskforces decken zentrale Bereiche ab: 'Kommunikation' (Leitung u.a. Peter R. Fisher) soll die Vermittlung von Politikentscheidungen überprüfen.
'Bilanzpolitik' (u.a. Karen Dynan) analysiert Kosten und Nutzen des aktuellen Bilanzregimes.
Die Gruppe 'Daten' (u.a. Raj Chetty) zielt auf die Verbesserung realwirtschaftlicher Signale ab.
'Produktivität und Arbeitsplätze' (u.a. Marc Andreessen) bewertet die Auswirkungen neuer Technologien wie Künstlicher Intelligenz.
'Inflationsrahmen' (u.a. Greg Mankiw) soll das Verständnis der Fed für Inflationstreiber neu bewerten.