Zahlungsverkehr: Bargeldlose Zahlungen steigen auf 236,6 Mrd.
Die Federal Reserve veröffentlicht erste Ergebnisse ihrer dreijährlichen Zahlungsstudie 2025. Bargeldlose Zahlungen von Verbrauchern und Unternehmen stiegen 2024 auf 236,6 Milliarden.
Karten dominieren, ACH nach Wert führend
Die Federal Reserve hat erste Ergebnisse ihrer dreijährlichen Zahlungsstudie 2025 veröffentlicht.
Demnach stieg die Gesamtzahl der bargeldlosen Zahlungen von Verbrauchern und Unternehmen im Jahr 2024 auf 236,6 Milliarden Transaktionen.
Dies entspricht mehr als einer Verdreifachung seit dem Jahr 2000, was die anhaltende Verschiebung weg von Bargeldtransaktionen unterstreicht.
Karten blieben das bevorzugte Zahlungsmittel und machten über drei Viertel aller bargeldlosen Zahlungen nach Anzahl aus.
Innerhalb der Kartenzahlungen dominierten weiterhin Debitkarten, obwohl Kreditkartenzahlungen zum ersten Mal seit fast einem Jahrzehnt ein schnelleres Wachstum als Debitkartenzahlungen verzeichneten.
Diese Entwicklung deutet auf eine mögliche Verschiebung im Konsumentenverhalten oder eine verstärkte Nutzung von Kreditkarten für größere Transaktionen hin.
Die Studie liefert somit wichtige Einblicke in die Dynamik des modernen Zahlungsverkehrs und die Präferenzen der Nutzer.
Die Studie hinter den Zahlen
Die Federal Reserve Payments Study ist eine gemeinsame Initiative der Federal Reserve Bank of Atlanta und des Federal Reserve Board.
Die dreijährliche Studie wird seit 2001 durchgeführt und seit 2017 durch jährliche Ergänzungen erweitert.
Aggregierte Schätzungen basieren auf Daten aus freiwilligen Umfragen bei Einlageninstituten, Kartennetzwerken und anderen großen Zahlungsabwicklern.
Dieser Ansatz gewährleistet eine breite Datenbasis und umfassende Abdeckung des US-Zahlungsverkehrs.
Die Methodik ermöglicht repräsentative Einblicke in die Entwicklung und Präferenzen.
Weitere Einzelheiten und vertiefende Analysen werden veröffentlicht, sobald die Auswertung abgeschlossen ist.