Quantencomputing: HKMA betont Mensch-Maschine-Synergie
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Quantencomputing: HKMA betont Mensch-Maschine-Synergie

Arthur Yuen von der HKMA betont die transformative Kraft des Quantencomputings für das Bankgeschäft. Er fordert Banken auf, Resilienz aufzubauen und die Synergie zwischen Mensch und Maschine zu fördern.

Technologie formt das Bankgeschäft neu

Arthur Yuen, stellvertretender Geschäftsführer der Hong Kong Monetary Authority (HKMA), hob hervor, dass technologische Fortschritte, von KI bis Quantencomputing, die Struktur des Bankgeschäfts grundlegend verändern werden.

Die Frage sei nicht mehr, ob neue Technologien die Banken beeinflussen, sondern wie effektiv dieser Übergang gemeistert und Chancen genutzt werden können, ohne die Risiken aus den Augen zu verlieren.

KI kann Daten in schnellere Erkenntnisse und bessere Dienstleistungen umwandeln, während Distributed-Ledger-Technologie (DLT) den Informations- und Wertetransfer revolutioniert.

Quantencomputing könnte die Analyse von Risiken und komplexen Finanzszenarien in unvorstellbarer Geschwindigkeit ermöglichen.

Jede neue Fähigkeit schaffe jedoch auch neue Verantwortung: Bessere Analysen erfordern bessere Daten, und leistungsfähigere Computer erfordern ein früheres und ernsthafteres Nachdenken über Resilienz, Sicherheit und die Zukunft der Kryptografie.

Die Herausforderung für die Bankenindustrie bestehe darin, Technologie so einzusetzen, dass Banken nicht nur effizienter, sondern auch sicherer, widerstandsfähiger und vertrauenswürdiger werden.

Der Mensch bleibt im Mittelpunkt

Trotz jahrhundertelanger technologischer Fortschritte sei das Bankgeschäft ein „People Business“ geblieben und werde es auch bleiben, betonte Yuen.

Bankbeziehungen basierten fundamental auf Vertrauen und menschlichen Interaktionen.

Obwohl KI-Anwendungen täglich besser würden und potenziell weitaus mehr als programmierbare Aufgaben erledigen könnten, insbesondere durch Quantencomputing, blieben Risiken und Limitationen wie potenzielle Verzerrungen und Halluzinationen bestehen.

Daher werde zunehmend ein „Human-in-the-Lead“ beim Design und Betrieb von KI-Modellen gefordert.

Technologie ersetze selten das menschliche Urteilsvermögen, sondern verändere, wo es am wichtigsten sei: für bessere Entscheidungen, besseren Service und besseres Risikomanagement.

Mit zunehmender Automatisierung würden menschliche Fähigkeiten wie Ethik, Kommunikation und Integrität noch wichtiger.

Dreifache Kompetenz für die Zukunft

Die Transformation des Bankensektors durch Quantencomputing erfordert eine Neudefinition der Mitarbeiterkompetenzen.

Es geht nicht nur um technische Expertise, sondern auch um die Fähigkeit, menschliche Soft Skills mit bankfachlichem Urteilsvermögen zu verbinden.

Nur so können Banken die enormen Chancen nutzen und gleichzeitig die neuen Cyberrisiken durch Quantentechnologie beherrschen.