Verlust von 26,2 Mrd. NOK bei Norges Bank, 20,1 Mrd. Dividende an Staat
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Verlust von 26,2 Mrd. NOK bei Norges Bank, 20,1 Mrd. Dividende an Staat

Die Norges Bank verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 einen Verlust von 26,2 Mrd. NOK, nach einem Gewinn von 95,1 Mrd. NOK im Vorjahr. Dennoch werden 20,1 Mrd. NOK als Dividende an die Regierung ausgeschüttet.

Währungseffekte trüben Bilanz trotz Anlagengewinnen

Die Norges Bank schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem umfassenden Verlust von 26,2 Mrd. NOK ab, verglichen mit einem Gewinn von 95,1 Mrd. NOK im Jahr 2024.

Trotz dieses Verlustes werden 20,1 Mrd. NOK als Dividende an die Regierung überwiesen.

Gouverneurin Ida Wolden Bache betonte: "Unsere Missionen leiten all unser Handeln, und um erfolgreich zu sein, müssen wir uns an Veränderungen anpassen und auf das Unerwartete vorbereitet sein.

" Die Eigenkapitalanlagen in den Devisenreserven der Norges Bank erzielten einen Gewinn von 17,9 Mrd. NOK, während festverzinsliche Anlagen einen Gewinn von 22,8 Mrd. NOK verbuchten.

Der Wert der Reserven sank jedoch, gemessen in norwegischen Kronen, um 54,2 Mrd. NOK, hauptsächlich aufgrund einer stärkeren Krone.

Der Wert des Staatlichen Pensionsfonds Global (GPFG) betrug Ende 2025 21 268 Mrd. NOK.

Strategische Weichenstellung und neue Instrumente

Die Norges Bank hält Devisenreserven für Notfälle vor, deren Marktwert Ende 2025 bei 749 Mrd. NOK lag.

Die Modernisierung des Abwicklungssystems wurde 2025 fortgesetzt.

Zur Optimierung der Liquiditätssteuerung hat der Vorstand handelbare Zentralbankzertifikate als neues Instrument zur Abschöpfung überschüssiger Liquidität aus dem Bankensystem beschlossen.

Gouverneurin Ida Wolden Bache warnte vor "erheblichen Schwankungen bei der Rendite und dem Marktwert" der Fonds und Reserven aufgrund unsicherer Wirtschaftsaussichten.

Die Norges Bank hat zudem ihre Strategie für den Zeitraum 2026–2028 vorbereitet.

Diese zielt darauf ab, den Staatlichen Pensionsfonds Global als führenden Investmentfonds und die Zentralbank als Norwegens führende Institution in der makroökonomischen Analyse zu positionieren.