PBOC-Vize Xuan fordert Multilateralismus bei G20-Treffen
Xuan Changneng, Vize-Gouverneur der People’s Bank of China (PBOC), betonte bei einem virtuellen G20-Treffen am 25. Februar 2026 die Notwendigkeit multilateraler Kooperation. Er forderte die Stärkung der makroökonomischen Politikkoordination angesichts komplexer globaler Herausforderungen.
Gemeinsame Antwort auf globale Turbulenzen
Angesichts der komplexen und volatilen Herausforderungen für das globale Wirtschaftswachstum forderte Vize-Gouverneur Xuan Changneng die internationale Gemeinschaft auf, Multilateralismus zu wahren und offene, auf gegenseitigem Gewinn basierende Kooperationen zu verfolgen.
Er betonte, dass alle Länder die internationale Wirtschafts- und Handelsordnung schützen und gemeinsam eine offene Weltwirtschaft aufbauen sollten.
China unterstütze die G20-Finanzspur dabei, die makroökonomische Politikkoordination und den Erfahrungsaustausch zu stärken, Hindernisse für das Wirtschaftswachstum zu beseitigen und ein robusteres, nachhaltigeres, ausgewogeneres und inklusiveres Wachstum zu fördern.
Diese Haltung unterstreicht die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen in einer Zeit erhöhter geopolitischer und ökonomischer Unsicherheiten.
Die PBOC sieht in der G20 ein zentrales Forum für die Abstimmung globaler Strategien, um Stabilität und Fortschritt zu sichern.
Die Betonung der offenen Weltwirtschaft ist ein klares Signal gegen protektionistische Tendenzen und für die Fortsetzung globaler Handelsbeziehungen, die als Fundament für den Wohlstand aller Nationen dienen.
Chinas Wirtschaft als Stabilitätsanker
Vize-Gouverneur Xuan hob hervor, dass die chinesische Wirtschaft auf einem soliden Fundament stehe und über vielfältige Stärken, eine hohe Widerstandsfähigkeit und ein enormes Potenzial verfüge.
Die zugrunde liegenden Bedingungen für langfristiges Wachstum und der positive Trend blieben unverändert.
China arbeite daran, ein wissenschaftliches und robustes geldpolitisches System sowie einen umfassenden makroprudenziellen Regulierungsrahmen aufzubauen.
Durch die Glättung des geldpolitischen Transmissionsmechanismus und die Verbesserung der Kapitalmarktfunktionen, bei denen Investitionen und Finanzierungen besser aufeinander abgestimmt sind, sollen mehr Finanzmittel zur Unterstützung des hochwertigen Wachstums und zur Förderung der wirtschaftlichen Strukturtransformation und -aufwertung kanalisiert werden.
Dies soll der Erholung und dem Wachstum der Weltwirtschaft mehr Stabilität und Sicherheit verleihen.
Die PBOC verfolgt damit eine Strategie, die sowohl interne Reformen als auch externe Stabilitätseffekte in den Fokus rückt.
Bekannte Töne mit globaler Relevanz
Die Aussagen des PBOC-Vize-Gouverneurs sind eine Bestätigung der bekannten chinesischen Positionen zu Multilateralismus und der Stärke der eigenen Wirtschaft.
Während die Forderung nach globaler Koordination unstrittig ist, bleibt die konkrete Umsetzung in einem fragmentierten Umfeld eine Herausforderung.
Die Betonung der chinesischen Stabilität ist primär ein Signal an die Weltmärkte, weniger eine neue geldpolitische Ankündigung.