Finanz-Arbeitsgruppe von China und UK nimmt Arbeit in Peking auf
Die erste Sitzung der Finanz-Arbeitsgruppe zwischen China und Großbritannien fand kürzlich in Peking statt. Sie wurde von Pan Gongsheng (PBOC) und Lucy Rigby (HMT) geleitet und soll die Finanzpolitik beider Länder koordinieren.
Peking und London im Finanzdialog
Die Finanz-Arbeitsgruppe (FWG) zwischen China und Großbritannien wurde im Mai 2025 ins Leben gerufen, um eine Plattform für regelmäßige Kommunikation und Koordination in Finanzfragen zu bieten.
Die erste Sitzung in Peking wurde von Pan Gongsheng, Gouverneur der People's Bank of China (PBOC), und Lucy Rigby, Wirtschaftssekretärin des HM Treasury (HMT), gemeinsam geleitet.
Auf chinesischer Seite nahmen Vertreter der PBOC, des Finanzministeriums (MOF), der National Financial Regulatory Administration (NFRA), der China Securities Regulatory Commission (CSRC) und der State Administration of Foreign Exchange (SAFE) teil.
Die britische Delegation umfasste Beamte des HMT, der Bank of England (BoE), der Prudential Regulation Authority (PRA) und der Financial Conduct Authority (FCA).
Die FWG berichtet direkt an die Co-Leiter des Wirtschafts- und Finanzdialogs beider Länder.
Von Makro bis Geldwäsche: Konkrete Ergebnisse
Die Finanzbehörden beider Seiten tauschten sich über globale makroökonomische Entwicklungen, Finanzstabilität, Regulierung, Marktentwicklung und Konnektivität sowie Geldwäsche- und Fälschungsbekämpfung aus.
Dabei wurden mehrere konkrete Kooperationsergebnisse erzielt.
Beide Seiten waren sich einig, dass die FWG den Austausch fördern, die Finanzmärkte entwickeln und die Finanzstabilität beider Länder sichern wird.
Am Rande der FWG-Sitzung fand ein runder Tisch mit Finanzinstitutionen statt, an dem Gouverneur Pan und Wirtschaftssekretärin Rigby teilnahmen.
Hier wurden Vorschläge zu Marktentwicklung und Innovation von großen Finanzinstituten beider Länder angehört und auf Anfragen reagiert.