Mindestanzahlung für Chinas Immobilienkredite auf 30 Prozent gesenkt
Die People's Bank of China (PBOC) und die National Financial Regulatory Administration (NFRA) haben die Mindestanzahlung für gewerbliche Immobilienkredite auf nicht weniger als 30 Prozent angepasst. Dies soll die Dynamik des chinesischen Immobilienmarktes unterstützen.
Regionale Anpassungen für Immobilienmarkt
Die People's Bank of China (PBOC) und die National Financial Regulatory Administration (NFRA) haben die Mindestanzahlung für gewerbliche Immobilienkredite auf nicht weniger als 30 Prozent festgelegt.
Diese Anpassung gilt auch für 'Dual-Use-Immobilien für gewerbliche und private Zwecke'.
Die Entscheidung zielt darauf ab, den Veränderungen in Angebot und Nachfrage des chinesischen Immobilienmarktes Rechnung zu tragen und ein neues Modell für die Immobilienentwicklung zu unterstützen.
Die Zentralbanken betonen, dass diese Maßnahme die Beschlüsse und Anordnungen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas und des Staatsrates umsetzt, um die Stabilität und Entwicklung des Sektors zu gewährleisten.
Die Neuregelung bietet den lokalen Behörden Spielraum, um die spezifischen Bedingungen ihrer Märkte zu berücksichtigen und maßgeschneiderte Lösungen zu implementieren.
Lokale Behörden erhalten Flexibilität
Die Provinzialzweigstellen der PBOC und die Provinzialbüros der NFRA erhalten die Befugnis, die Untergrenzen der Mindestanzahlung für jede Stadt in ihrem Zuständigkeitsbereich eigenständig festzulegen.
Dies geschieht in Übereinstimmung mit den regulatorischen Anforderungen der lokalen Regierungen und nach dem Prinzip der stadtspezifischen Politik.
Diese Dezentralisierung ermöglicht eine flexiblere Reaktion auf regionale Besonderheiten und unterschiedliche Marktdynamiken.
Die nationale Politik gibt dabei den Rahmen vor, innerhalb dessen die lokalen Anpassungen vorgenommen werden können, um eine effektive Steuerung des Immobilienmarktes zu gewährleisten und übermäßige Risiken zu vermeiden.