PBOC und BI vertiefen Finanzkooperation mit neuen Projekten
Die People's Bank of China (PBOC) und Bank Indonesia (BI) hielten am 11. Juni 2026 ihr zweites Gouverneurstreffen im Rahmen des Gemeinsamen Arbeitsprogramms (JWP) ab. Dabei wurden Fortschritte und Prioritäten der bilateralen Finanzkooperation erörtert.
Regionale Stabilität durch engere Bindungen
Pan Gongsheng, Gouverneur der PBOC, hob hervor, dass China als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und Indonesien als größte Volkswirtschaft der ASEAN durch eine Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit sowie der Wirtschafts- und Finanzbeziehungen erheblich zu regionaler Prosperität und Stabilität beitragen können.
Die PBOC werde die Finanzkooperation zwischen China und Indonesien weiterhin auf ein neues Niveau heben, um größere Beiträge zur regionalen Finanzstabilität und zum Wirtschaftswachstum zu leisten.
Das Gemeinsame Arbeitsprogramm (JWP) wurde im September 2025 von der PBOC und der BI gemeinsam ins Leben gerufen, um die Finanzkooperation zwischen den beiden Zentralbanken zu fördern.
Dies stellt einen wichtigen Schritt zum Aufbau der 'China-Indonesien-Gemeinschaft mit geteilter Zukunft' dar.
Vier konkrete Kooperationserfolge
Im Rahmen des JWP wurden mehrere konkrete Ergebnisse vorgestellt.
Dazu gehört die Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding (MOU) über RMB-Clearing-Vereinbarungen.
Ein weiteres MOU wurde zwischen der PBOC, der BI und der Hong Kong Monetary Authority (HKMA) für Transaktionen in lokalen Währungen (LCT) unterzeichnet.
Zudem wurde das Projekt zur grenzüberschreitenden QR-Code-Zahlungsverbindung zwischen China und Indonesien offiziell gestartet.
Schließlich wurde die Bank Mandiri als direkter Teilnehmer am Cross-Border Interbank Payment System (CIPS) aufgenommen.
Eddie Yue, Chief Executive der HKMA, und der indonesische Botschafter Djauhari Oratmangun waren bei der Vorstellung der Ergebnisse anwesend.