RBA-Zahlungssysteme: Regulierung und Krypto im Fokus
Der RBA Payments System Board diskutierte bei seiner Juni-Sitzung eine öffentliche Konsultation zur Zahlungsverkehrsregulierung und die Stärkung kryptografischer Schutzmaßnahmen. Auch die Umsetzung neuer Gebührenregeln für Kartenzahlungen war Thema.
Regulierungs-Konsultation und Krypto-Schutz
Die RBA bereitet eine öffentliche Konsultation zur Regulierung des Zahlungsverkehrs vor, die Ende Juni starten soll.
Dabei sollen auch die Stärkung kryptografischer Schutzmaßnahmen systemweit, über Kartenzahlungen hinaus, diskutiert werden.
Der Board betonte die Notwendigkeit, die Bemühungen der Industrie zur kryptografischen Aufrüstung fortzusetzen, um Risiken durch Quantencomputing bis Dezember 2030 zu mindern.
Zuvor genehmigte der Board die vollständige Bewertung des RBA Information and Transfer Systems (RITS) nach den Prinzipien für Finanzmarktinfrastrukturen, deren Veröffentlichung in den kommenden Wochen erwartet wird.
Diese Maßnahmen unterstreichen das Engagement der RBA für die Sicherheit und Effizienz des australischen Zahlungssystems angesichts neuer technologischer Herausforderungen und regulatorischer Anpassungen.
Kartengebühren und digitale Währungen
Nach der Veröffentlichung des Schlussdokuments am 31. März 2026 hat die RBA ihre Standards 1, 2 und 3 angepasst, um die Ergebnisse der Überprüfung der Händlerkartenzahlungskosten und -zuschläge umzusetzen.
Ab dem 1. Oktober 2026 wird für eftpos-Transaktionen eine Null-Zuschlagsgrenze gelten.
Zudem diskutierte der Board erste Erkenntnisse aus Fokusgruppen zur Deckung der Zahlungsbedürfnisse der Australier.
Dabei zeigte sich eine weitgehende Gleichgültigkeit gegenüber dem Konzept einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) für den Einzelhandel.
Diese Ergebnisse werden in einem externen Bericht zusammengefasst und fließen in die aktualisierte Bewertung der RBA zur Notwendigkeit einer Retail-CBDC ein, die 2026/27 veröffentlicht werden soll.
Quelle: Payments System Board Update: June 2026 Meeting
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