FATF aktualisiert Listen: Algerien, Namibia entfernt, Bosnien, Irak neu
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FATF aktualisiert Listen: Algerien, Namibia entfernt, Bosnien, Irak neu

Die Financial Action Task Force (FATF) hat ihre Listen der Hochrisiko- und verstärkt überwachten Länder aktualisiert. Algerien und Namibia wurden entfernt, während Bosnien und Herzegowina sowie der Irak neu hinzugefügt wurden.

Dauerbrenner Nordkorea, Iran, Myanmar

Die Financial Action Task Force (FATF) fordert weiterhin verstärkte Maßnahmen für Nordkorea und Iran, basierend auf einer Erklärung vom Februar 2020.

Myanmar wurde im Oktober 2022 zur Liste der Hochrisiko-Jurisdiktionen hinzugefügt und sein Status bleibt unverändert.

Für Myanmar werden erhöhte Sorgfaltspflichten empfohlen, wobei sichergestellt werden muss, dass humanitäre Hilfe, legitime Aktivitäten gemeinnütziger Organisationen und Überweisungen nicht behindert werden.

Die FATF identifiziert und arbeitet kontinuierlich mit Jurisdiktionen, die strategische Mängel in ihren Systemen zur Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Proliferationsfinanzierung aufweisen.

Neuzugänge und Abschiede

Die Liste der Jurisdiktionen unter verstärkter Überwachung, die Aktionspläne mit der FATF entwickelt haben, umfasste zuvor Algerien, Angola, Bolivien, Bulgarien, Kamerun, Côte d'Ivoire, die Demokratische Republik Kongo, Haiti, Kenia, Kuwait, die Demokratische Volksrepublik Laos, Libanon, Monaco, Namibia, Nepal, Papua-Neuguinea, Südsudan, Syrien, Venezuela, Vietnam, die Britischen Jungferninseln und Jemen.

Gemäß der öffentlichen Erklärung der FATF vom 19. Juni 2026 wurden Algerien und Namibia von dieser Liste gestrichen.

Neu hinzugefügt wurden Bosnien und Herzegowina sowie der Irak, basierend auf der jüngsten Überprüfung durch die FATF.

Dynamik im Kampf gegen Geldwäsche

Die regelmäßige Aktualisierung der FATF-Listen unterstreicht die dynamische Natur des globalen Kampfes gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Für Finanzinstitute und andere regulierte Einheiten ist es entscheidend, diese Änderungen genau zu verfolgen, um Compliance-Risiken zu minimieren.

Die Betonung, humanitäre Hilfe nicht zu behindern, zeigt zudem die Abwägung zwischen Sicherheit und praktischen Auswirkungen.