Co-operative Bank wegen AML/CFT-Verstößen verklagt
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Co-operative Bank wegen AML/CFT-Verstößen verklagt

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) hat Zivilklage gegen die Co-operative Bank wegen dreier Verstöße gegen das Geldwäschegesetz eingereicht. Die Bank hat die Haftung eingeräumt und eine Strafe von 1,425 Millionen Dollar vorgeschlagen.

Mängel bei Geldwäsche-Prävention

Die Klage der RBNZ bezieht sich auf die Angemessenheit und Wirksamkeit des AML/CFT-Programms der Co-operative Bank.

Insbesondere wurden Mängel festgestellt bei der korrekten Funktion aller Transaktionsüberwachungsregeln, der Durchführung adäquater Überprüfungsaktivitäten zur Sicherstellung der Wirksamkeit der Konto- und Transaktionsüberwachung sowie der Führung angemessener Aufzeichnungen zu Transaktionsüberwachungs- und Überprüfungsaktivitäten, wie es ihr AML/CFT-Programm vorschreibt.

Infolgedessen versäumte es die Co-operative Bank, Transaktionen und Kunden mit höherem Risiko zu identifizieren, rechtzeitig eine verstärkte Sorgfaltspflicht durchzuführen und die erforderlichen Aufzeichnungen gemäß dem Gesetz zu führen.

Die Co-operative Bank hat die Haftung für alle drei Klagepunkte eingeräumt und mit der RBNZ eine gemeinsame Empfehlung an das Gericht über eine Strafe von 1,425 Millionen Dollar vereinbart.

Es wird nicht behauptet, dass die Bank selbst an Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung beteiligt war.

Signalwirkung für den Sektor

Angus McGregor, stellvertretender Gouverneur für Finanzstabilität, betonte die Ernsthaftigkeit der Klage.

Er hob hervor, dass dies das zweite zivilrechtliche Verfahren der RBNZ innerhalb von sechs Monaten sei.

Solche Maßnahmen dienen dazu, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu erkennen, Neuseelands internationalen Ruf zu wahren und das Vertrauen in das Finanzsystem zu stärken.

McGregor warnte, dass 'langanhaltende und systemische Versäumnisse bei der Erfüllung grundlegender AML/CFT-Verpflichtungen ernst und inakzeptabel' sind.

Die RBNZ erwartet von allen Banken robuste Systeme zur Überwachung von Kundenkonten und Transaktionen.

Ab dem 1. Juli 2026 wird das Department of Internal Affairs (DIA) die alleinige AML/CFT-Aufsichtsbehörde in Neuseeland sein und das Verfahren übernehmen.