Bargeld, Karten, Mobil: Neue Empfehlungen zur Zahlungsvorsorge
Die Riksbank hat neue Empfehlungen zur Stärkung der Zahlungsvorsorge der Bevölkerung veröffentlicht. Angesichts der internationalen Lage und der hohen Digitalisierung Schwedens sollen Bürger verschiedene Zahlungsoptionen bereithalten.
Tausend Kronen in bar pro Erwachsenem
Die Riksbank empfiehlt Haushalten, 1.000 Schwedische Kronen (SEK) in bar pro erwachsener Person zu Hause vorzuhalten.
Dieser Betrag dient als Richtwert und soll wesentliche Einkäufe für eine Woche abdecken.
Je nach Haushaltsgröße und spezifischen Bedürfnissen kann mehr oder weniger Bargeld erforderlich sein.
Es wird geraten, Bargeld in verschiedenen Stückelungen zu halten und es auch in normalen Zeiten regelmäßig zu nutzen, um die Bargeldsysteme funktionsfähig zu halten.
Ergänzend sollen Bürger mindestens zwei Karten von unterschiedlichen Netzwerken wie Visa und Mastercard besitzen, um bei Ausfällen eine Alternative zu haben.
Digitale Alternativen und physische Karten
Mobile Zahlungsdienste wie Swish nutzen eine andere Infrastruktur als Kartenzahlungen.
Sollten Kartenzahlungen ausfallen, besteht die Möglichkeit, dass Swish weiterhin funktioniert.
Die Bevölkerung wird daher angehalten, auch diese Option als Zahlungsmöglichkeit zu sichern.
Wer normalerweise integrierte Kartendienste auf dem Mobiltelefon (z.B. Apple Pay, Google Pay) nutzt, sollte zudem physische Karten bereithalten.
Diese sind nützlich, falls das Mobiltelefon entladen ist oder nicht funktioniert.
Der Chip der physischen Karte kann auch für Offline-Zahlungen bei Unterbrechungen verwendet werden.