Gebühr für Banknoten-Einlösung steigt auf 300 SEK
RIKSBANK Press Read in English

Gebühr für Banknoten-Einlösung steigt auf 300 SEK

Die Riksbank erhöht die Bearbeitungsgebühr für die Einlösung ungültiger Banknoten ab dem 1. September 2026 von 200 auf 300 Schwedische Kronen. Dies geschieht zur Deckung der Verwaltungskosten.

Verlorene Werte, steigende Kosten

Seit der umfassenden Banknoten- und Münzumstellung in den Jahren 2015 bis 2017 sind in Schweden noch immer ungültige Banknoten im Wert von 3,9 Milliarden Schwedischen Kronen im Umlauf.

Die Riksbank ruft die Öffentlichkeit dazu auf, diese alten Banknoten vor dem Stichtag 1. September 2026 einzulösen.

Nach diesem Datum wird die Bearbeitungsgebühr für jeden Antrag auf Einlösung ungültiger Banknoten von den derzeitigen 200 auf 300 Schwedische Kronen erhöht.

Diese Anpassung der Gebührenstruktur erfolgt, um die gestiegenen Verwaltungskosten, die mit der Bearbeitung dieser Fälle verbunden sind, vollständig zu decken.

Zehn-Jahres-Frist in Diskussion

Zusätzlich zur Gebührenerhöhung hat die Riksbank einen weiteren wichtigen Vorschlag zur Konsultation gestellt.

Dieser sieht vor, die Einlösung von Banknoten, die seit mehr als zehn Jahren ungültig sind, ab dem Jahr 2027 vollständig einzustellen.

Dieser Schritt würde die Verwaltung von sehr alten, nicht mehr gültigen Zahlungsmitteln weiter rationalisieren und die Prozesse der Zentralbank im Umgang mit der nationalen Währung optimieren.

Die Riksbank bietet auf ihrer Webseite detaillierte Informationen darüber, welche Banknoten ungültig sind und wie der Einlösungsprozess abläuft, um Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihre alten Scheine rechtzeitig umzutauschen.