CODI zahlt erstmals Einlagen aus, schützt Sparer in SA
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CODI zahlt erstmals Einlagen aus, schützt Sparer in SA

Die Corporation for Deposit Insurance (CODI) hat im Finanzjahr 2025/26 ihre erste Einlagenrückzahlung erfolgreich durchgeführt. Nach der Resolution von Ditsobotla wurden innerhalb von 20 Tagen rund 7 Millionen Rand an geschützte Sparer ausgezahlt.

Erste Bewährungsprobe bestanden: 7 Mio. Rand ausgezahlt

Die Corporation for Deposit Insurance (CODI) blickt auf zwei Jahre des expliziten Einlagenschutzes in Südafrika zurück und festigte im Finanzjahr 2025/26 ihre Rolle als kritische Komponente des nationalen Finanzsicherheitsnetzes.

Die erste Bewährungsprobe erfolgte am 1. August 2025, als Ditsobotla in Resolution ging.

CODI führte daraufhin erfolgreich die erste Einlagenrückzahlung durch und verteilte innerhalb von 20 Tagen rund 7 Millionen Rand an geschützte Einleger.

Diese Erfahrung unterstrich die Notwendigkeit eines zeitnahen Zugangs zu präzisen Einlegerdaten und führte zu gezielten Verfeinerungen der Rückzahlungsprozesse.

CODI schützt das südafrikanische Finanzsystem, indem es Einleger absichert und die Finanzstabilität unterstützt.

Als hundertprozentige Tochtergesellschaft der SARB, gegründet unter dem Financial Sector Regulation Act 9 von 2017, fungiert CODI als Südafrikas Einlagensicherer.

CODI verwaltet den Deposit Insurance Fund (DIF), der von Banken durch monatliche Prämien finanziert wird.

Dies gewährleistet, dass im unwahrscheinlichen Fall einer Bankenresolution ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, damit qualifizierte Einleger zeitnah auf bis zu 100.000 Rand ihrer gedeckten Einlagen zugreifen können.

Dieser Schutz stärkt das öffentliche Vertrauen in das Bankensystem und reduziert das Risiko einer finanziellen Ansteckung.

Strategie 2030: Schutzrahmen und Mitgliedschaft

CODIs Strategie 2030 konzentriert sich auf die Reifung operativer Prozesse, die Verbesserung der Bereitschaft zur Resolutionsunterstützung und die Sicherstellung einer adäquaten Finanzierung des Deposit Insurance Fund (DIF).

Die Stärkung des Vertrauens in den Schutzrahmen wird durch regelmäßige Bewertung der Deckungsadäquanz und verstärkte Öffentlichkeitsarbeit untermauert.

Die Governance von CODI ist an internationalen Standards ausgerichtet und wird vom CODI Board überwacht.

Die Mitgliedschaft bei CODI ist für alle unter dem Banks Act registrierten Banken obligatorisch.

Zum 31. März 2026 zählte CODI 35 Mitgliedsbanken, darunter 15 Geschäftsbanken und 12 lokale Zweigstellen ausländischer Banken.

Im Berichtszeitraum wurden eNL Mutual Bank und OM Bank Limited neu aufgenommen.

Im Falle einer Bankenpleite schützt CODI die Einlagen bis zu 100.000 Rand pro qualifiziertem Einleger und registrierter Bank.

Dieser Betrag umfasst Spareinlagen und aufgelaufene Zinsen.

Etwa neun von zehn Einlegern sind vollständig geschützt; höhere Beträge müssen im Liquidationsprozess der insolventen Bank geltend gemacht werden.

Ein starkes Signal für Südafrikas Sparer

Die erfolgreiche erste Auszahlung ist ein entscheidender Vertrauensbeweis für CODIs Rolle im Finanzsystem Südafrikas.

Sie zeigt, dass der Mechanismus im Ernstfall funktioniert und die Sparer effektiv geschützt werden.

Dies ist ein wichtiges Signal für die Stabilität des Bankensektors und die öffentliche Wahrnehmung.

Quelle: CODI Annual Report 2025/26

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