Frist für Kapitalfluss-Regulierung verlängert: Fokus auf Krypto
National Treasury und die SARB verlängern die Frist für Kommentare zur Kapitalflussmanagement-Regulierung auf den 30. Juni 2026. Die Entscheidung folgt auf Anfragen und adressiert Bedenken zu Krypto-Assets.
Klarstellung zu Krypto-Assets
National Treasury und die South African Reserve Bank (SARB) haben die Frist für öffentliche Kommentare zur Entwurf der Kapitalflussmanagement-Regulierung 2026 (ehemals Devisenverkehrsregulierung 1961) bis zum 30. Juni 2026 verlängert.
Diese Verlängerung, die in Kürze im Amtsblatt veröffentlicht wird, wurde aufgrund zahlreicher Anfragen von Stakeholdern gewährt, die zusätzliche Zeit zur Überprüfung und Stellungnahme benötigten.
Ein Großteil der bisherigen Bedenken betrifft die Behandlung, den Besitz und den Handel mit Krypto-Assets, insbesondere potenzielle Beschränkungen grenzüberschreitender Transaktionen.
Die Regulierungsbehörden stellen klar, dass die Entwurf-Regulierung weder den Besitz von Krypto-Assets kriminalisieren noch rückwirkend angewendet werden soll.
Ein separater Entwurf eines Handbuchs für grenzüberschreitende Krypto-Asset-Transaktionen wird bald zur öffentlichen Kommentierung freigegeben, um die Regulierung zu ergänzen.
Dieses Handbuch soll klare Richtlinien für rechtmäßige grenzüberschreitende Transaktionen bieten und die Integrität des Finanzsystems schützen.
Kein Zwang zum Verkauf von Vermögenswerten
Bedenken hinsichtlich eines möglichen Zwangsverkaufs von Krypto-Assets, Gold oder Fremdwährungen an den Staat oder Banken sind unbegründet.
Eine solche Anforderung würde nur unter sehr begrenzten Umständen, etwa bei einer Straftat, entstehen.
Südafrikaner konnten in den letzten Jahren bereits Kapital für ausländische Investitionen externalisieren und ausländische Vermögenswerte halten.
Die aktuellen Entwurf-Regulierungen zielen darauf ab, die Fähigkeiten der Behörden zur Erkennung, Abschreckung und Unterbrechung illegaler Finanzströme zu stärken.
Das vorgeschlagene Rahmenwerk ergänzt bestehende Regulierungen der Financial Intelligence Centre und der Financial Sector Conduct Authority.