Behörden konsultieren Kriterien für Pflicht-Clearing von OTC-Derivaten
Die Finanzaufsichtsbehörde (FSCA) und die Prudential Authority (PA) haben ein gemeinsames Diskussionspapier zur öffentlichen Konsultation gestellt. Darin werden die Kriterien für das verpflichtende zentrale Clearing von Over-the-Counter (OTC) Derivatetransaktionen vorgeschlagen. Stellungnahmen sind bis zum 5. Juni 2026 möglich.
Der Weg zum obligatorischen Clearing
Die Finanzaufsichtsbehörde (FSCA) und die Prudential Authority (PA) haben ein gemeinsames Diskussionspapier veröffentlicht, das die vorgeschlagenen Kriterien für das verpflichtende zentrale Clearing von Over-the-Counter (OTC) Derivatetransaktionen darlegt.
Ziel ist es, die Eignungskriterien zu definieren, die die Behörden anwenden werden, um festzulegen, welche OTC-Derivatetransaktionen dem obligatorischen zentralen Clearing unterliegen sollen.
Zudem werden potenzielle OTC-Derivatetransaktionen identifiziert, die auf Basis der aktuellen Daten für ein solches Clearing geeignet erscheinen.
Nach Abschluss der Konsultation wird eine gemeinsame Mitteilung der FSCA und PA die endgültigen Kriterien festlegen.
Ein gemeinsamer Standard wird zudem die Abwicklung über eine lizenzierte zentrale Gegenpartei (CCP) vorschreiben.
Branche zur Stellungnahme aufgerufen
Alle interessierten Parteien sind eingeladen, Kommentare zu den Vorschlägen einzureichen.
Ein Feedback-Template (Annexure A) und ein Fragebogen (Annexure B) für OTC-Derivate-Anbieter (ODPs) sind dem Diskussionspapier beigefügt.
Die Kommentare müssen bis spätestens 5. Juni 2026 per E-Mail an queries.otc@fsca.co.za und PA-Standards@resbank.co.za gesendet werden.
Anfragen zur Kommunikation oder zum Diskussionspapier können ebenfalls an diese Adressen gerichtet werden.
Die obligatorische Clearingpflicht wird voraussichtlich in Kraft treten, sobald der gemeinsame Standard wirksam ist und eine lizenzierte CCP operativ ist.