SAFXC diskutiert Krypto, FX-Code und Liquidität
Das South African Foreign Exchange Committee (SAFXC) erörterte bei seiner Oktober-Sitzung die Einhaltung des FX Global Code, die Regulierung digitaler Assets und die Liquidität im FX-Derivatemarkt.
Lokale Bank setzt FX Global Code um
Eine lokale Bank präsentierte ihre Strategie zur Einhaltung des FX Global Code.
Sie integrierte die Prinzipien durch zwei Verhaltenskodizes – einen allgemeinen und einen spezifischen für den FX-Handelsraum.
Richtlinien für den Eigenhandel, obligatorische Schulungen, ein Ethikbüro und ein anonymer Meldemechanismus wurden implementiert.
Die Bank verbesserte die Ausführung von FX-Transaktionen durch transparente Onboarding-Vereinbarungen, digitale Kanäle und systematische Kontrollen der Kundenaufschläge.
Mandate definierten maximale Margen für Treasury-Outsourcing-Unternehmen (TOCs), wobei systemgestützte Limits Ausnahmen nur mit Kundenfreigabe zuließen.
Die meisten FX-Geschäfte der Bank liefen über TOCs, die aktiv um Kunden konkurrierten.
Die Bank betonte die Wichtigkeit, wettbewerbswidrige Praktiken zu vermeiden.
Der Übergang von einem stark ausgelagerten zu einem integrierten Geschäftsmodell erfolgte schrittweise, inklusive Cloud-Migration und algorithmischer Ausführung.
Krypto-Regulierung: Chancen, Risiken und Südafrikas Weg
Die South African Reserve Bank (SARB) informierte über digitale Assets und deren Regulierung.
Sie definierte digitale Assets als durch Public-Private-Key-Kryptografie regulierte Werte und unterschied zwischen Code-basierten und Intermediär-basierten Assets.
Vorteile wie schnellere Transaktionen und verbesserte finanzielle Inklusion wurden hervorgehoben.
Gleichzeitig wurden Risiken wie Interoperabilitätsprobleme, Liquiditätsrisiken durch Volatilität und Finanzstabilitätsbedenken diskutiert.
Südafrika reguliert Krypto-Assets derzeit nicht als Zahlungsinstrumente, doch FATF-Standards und FSCA-Erklärungen haben spezifische Krypto-Aktivitäten unter AML/CFT-Regulierung gebracht.
Zukünftige NPS Act-Revisionen könnten der SARB die Regulierung von Kryptowährungen als Zahlungsinstrumente ermöglichen, inklusive Sandbox-Tests für Rand-gedeckte Stablecoins.
Liquiditätsengpässe und regulatorische Lücken
Die Debatte um die Liquidität im FX-Derivatemarkt, insbesondere für Kleinanleger, zeigt eine kritische Lücke im aktuellen System.
Die Beschränkung auf registrierte Banken als Liquiditätsanbieter schränkt den Wettbewerb ein und könnte Innovationen behindern.
Die Notwendigkeit, Nicht-Südafrikanische Händler als Liquiditätsanbieter zuzulassen, unterstreicht den Druck, die Marktstruktur zu modernisieren und die Effizienz zu steigern.