Südafrikas Banken: Bilanzsummen und Kredite wachsen im Januar
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Südafrikas Banken: Bilanzsummen und Kredite wachsen im Januar

Die Bilanzsummen südafrikanischer Banken stiegen im Januar 2026 um 9,65 Prozent auf 8,984 Billionen Rand. Auch die Bruttokredite und -vorschüsse verzeichneten ein Wachstum von 7,13 Prozent.

Bilanzsummen und Kredite legen zu

Der südafrikanische Bankensektor zeigte im Januar 2026 ein robustes Wachstum.

Die Gesamtbilanzsummen erreichten 8,984 Billionen Rand, ein Anstieg von 9,65 Prozent gegenüber Januar 2025.

Bruttokredite und -vorschüsse wuchsen im Jahresvergleich um 7,13 Prozent auf 6,251 Billionen Rand.

Auch die Gesamtverbindlichkeiten stiegen um 8,88 Prozent auf 8,002 Billionen Rand, während die gesamten Einlagen um 9,18 Prozent auf 7,413 Billionen Rand zulegten.

Das Eigenkapital des Sektors verzeichnete mit 14,52 Prozent den stärksten Zuwachs und erreichte 1,304 Billionen Rand.

Diese Zahlen unterstreichen die anhaltende Expansion des Bankensektors in Südafrika und seine Fähigkeit, sowohl Vermögenswerte als auch Verbindlichkeiten zu steigern.

Profitabilität stabil, Kreditrisiken steigen leicht

Die Profitabilität des südafrikanischen Bankensektors blieb im Januar 2026 weitgehend stabil.

Die Eigenkapitalrendite (Return on Equity) verharrte bei 15,86 Prozent, während die Gesamtkapitalrendite (Return on Assets) leicht auf 1,19 Prozent stieg.

Das Kosten-Ertrags-Verhältnis (Cost-to-Income Ratio) verschlechterte sich geringfügig auf 57,00 Prozent.

Bei den Kreditrisiken war ein leichter Anstieg zu verzeichnen: Die notleidenden Kredite (Impaired Advances) erhöhten sich um 5,05 Prozent auf 256,99 Milliarden Rand, wodurch ihr Anteil an den Bruttokrediten von 3,72 Prozent auf 3,99 Prozent stieg.

Die Kapitaladäquanz blieb solide, mit einer Gesamtkapitalquote von 17,76 Prozent und einer Common Equity Tier 1-Quote von 11,50 Prozent.

Quelle: Selected SA Banking Sector Trends 2026 - Monthly

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